Termine/Veranstaltungshinweise des SHZ

  • Finanzielle Förderung der Selbsthilfegruppen im sozialen Bereich durch das Sozialreferat der Landeshauptstadt München 

Donnerstag, 22. September 2016, 18.00 bis 20.00 Uhr
im Veranstaltungsraum des SHZ, Westendstr. 68

Selbsthilfegruppen und selbstorganisierte Initiativen, die sich mit sozialen Themen befassen, können eine finanzielle Förderung durch die Landeshauptstadt München erhalten (Gesundheitsgruppen werden von den Krankenkassen gefördert). 

In der Veranstaltung werden die Förderziele der Landeshauptstadt München für Selbsthilfegruppen im sozialen Bereich vorgestellt und die Förderrichtlinien für Selbsthilfegruppen erläutert. Es wird in die Erstellung von Förderanträgen und Verwendungsnachweisen eingeführt.

Themen der Veranstaltung sind u.a.:

• Wer kann Selbsthilfeförderung beantragen?

• Was kann grundsätzlich gefördert werden?

• Wie erfolgen die Antragstellung und die Begutachtung der Anträge?

• Wer berät bei der Antragstellung?

• Welche Rolle spielt der Selbsthilfebeirat bei der Begutachtung der Anträge?

• Wie ist die Verwendung der Mittel nachzuweisen?

Diese Informationsveranstaltung wird in Kooperation mit dem Sozialreferat der Landeshauptstadt München - Stelle für Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfeförderung - durchgeführt. 

Leitung: Erich Eisenstecken (SHZ) und Günter Schmid (Sozialreferat) 
Anmeldung: Tel.: 089/53 29 56 - 16,
E-Mail: erich.eisenstecken@shz-muenchen.de

 

  • Selbsthilfe aktiv – von der Konsumhaltung zur aktiven Beteiligung

Freitag, 07. Oktober 2016, 17.00 bis 20.30 Uhr und Samstag, 08. Oktober 2016, 09.30 bis 13.30 Uhr

im Veranstaltungsraum des SHZ, Westendstr. 68

Selbsthilfegruppen haben sich etabliert, ihre gute Arbeit wird von vielen Seiten anerkannt und wertgeschätzt. Allerdings werden sie dadurch häufig auch nur als “Dienstleister” von “Konsumenten” genutzt. Die aktive Beteiligung und dauerhafte Mitarbeit aller Gruppenmitglieder lassen oft zu wünschen übrig und gehen zu Lasten einzelner Engagierter. Ist das tatsächlich der Trend der Zeit oder tragen wir nicht auch in den Gruppen selbst zu dieser Entwicklung bei?

Im ersten Teil des Seminars werden die aktuellen Gruppensituationen bezogen auf diese Fragestellung reflektiert. Darauf aufbauend werden neue Haltungen und Methoden erarbeitet, um folgende Ziele in den Fokus zu nehmen:

·       Gruppenmitglieder zur aktiven Mitarbeit begeistern

·       Hinführung zur Übernahme von Aufgaben und Funktionen

·       Entlastung einzelner Engagierter

·       Perspektiven für evtl. Leitungsnachfolge finden

Leitung: Klaus Grothe-Bortlik und Kristina Jakob (SHZ)
Anmeldung: Tel.: 089/53 29 56 - 12,
E-Mail: kristina.jakob@shz-muenchen.de

  • ,,Selbsthilfe zur Selbsthilfe“ Austauschabend für Selbsthilfe-Aktive
    Thema: Gruppenregeln

Dienstag, 11. Oktober 2016, 17.00 bis 19.00 Uhr
im Veranstaltungsraum des SHZ, Westendstr. 68

In regelmäßigen Abständen möchten wir Selbsthilfe-Aktiven in moderierten Abenden die Möglichkeit geben, sich auszutauschen und gegenseitig Tipps im Umgang mit selbsthilferelevanten Themen zu geben. Selbsthilfe zur Selbsthilfe eben.

·       Braucht eine Selbsthilfegruppe Regeln?

·       Welche Regelungen hat unsere Gruppe?

·       Wer ist für die Einhaltung der Regeln zuständig?

Wir freuen uns über Ideen und Erfahrungen aus Ihrem Gruppenalltag!

Leitung: Kristina Jakob und Mirjam Unverdorben-Beil (SHZ)
Anmeldung: Tel.: 089/53 29 56 - 12,
E-Mail: kristina.jakob@shz-muenchen.de

  • Ärzte und Selbsthilfe im Dialog: Diagnose: Brustkrebs. Prognose: Leben!

Mittwoch, den 12. Oktober 2016, von 15.30 bis 19.00 Uhr
Ärztehaus Bayern, Großer Saal, 5. OG, Mühlbaurstr. 16, 81677 München (barrierefrei)

Bei dieser kostenlosen Fortbildungsveranstaltung sollen wichtige Fragen mit Betroffenen, Angehörigen, Ärzten, Psychotheraupeut/innen und Vertreter/innen der Selbsthilfe angesprochen und diskutiert werden. 

Das Programm und Anmeldeformular können Sie hier herunterladen:

KOM_Brustkrebs.Selbsthilfe (pdf, 872 KB)

  • Rechte und Pflichten in der Selbsthilfe: Verschwiegenheit, unterlassene Hilfeleistung und Zeugnisverweigerungsrecht

Freitag, 21. Oktober 2016, 15.00 bis 19.00 Uhr
im Veranstaltungsraum des SHZ, Westendstr. 68

Selbsthilfe lebt von Eigenverantwortung und Selbstorganisation. Doch manchmal muss sich eine Gruppe Klarheit darüber verschaffen, welche Rechte und Pflichten sie bzw. die Gruppenleitung den einzelnen Teilnehmer/innen gegenüber besitzt. Wie weit darf solidarisches Einstehen gehen und welche Grenzen sind rechtlich vorgegeben? Aus juristischer Sicht wird in dieser Veranstaltung erörtert, welche Möglichkeiten sich der Gruppe und dem einzelnen Betroffenen bieten.

Schwerpunkte sind:

·       Die Pflicht zur Verschwiegenheit. Was passiert, wenn gegen dieses Grundprinzip verstoßen wird?

·       Hat der/die Gruppensprecher/in ein Zeugnisverweigerungsrecht, wenn gegen ein Gruppenmitglied z.B. wegen einer Alkohol-Straftat oder eines Drogendelikts ermittelt wird?

·       Haben Teilnehmer/innen und Gruppensprecher/innen in bestimmten Situationen eine Pflicht zum Handeln? Wie geht die Gruppe mit der Kenntnis der Selbstgefährdung eines Mitglieds um?

Leitung: Renate Mitleger-Lehner (RAin, Buchautorin)
Anmeldung: Tel.: 089/53 29 56 - 15,
E-Mail: klaus.grothe-bortlik@shz-muenchen.de

 

  • Frauen und Männer in Selbsthilfegruppen

Freitag, 28. Oktober 2016, 14.00 bis 18.00 Uhr
im Veranstaltungsraum des SHZ, Westendstr. 68

Neben Freiwilligkeit und Solidarität ist das Konzept des respektierten Andersseins ein Grundpfeiler der Selbsthilfe. In diesem Seminar wollen wir einen Blick darauf werfen, wie Frauen und Männer in Selbsthilfegruppen agieren und wie sich geschlechtsspezifische Eigenschaften und Zuschreibungen auf das Gruppengeschehen auswirken.

Nach einer kurzen Einführung in das „Gender-Konzept“ möchten wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:

·       Welche Erfahrungen haben die Teilnehmer/innen mit dem Verhalten von Männern und Frauen in Selbsthilfegruppen?

·       Werden geschlechtsspezifische Unterschiede im Wahrnehmen, Denken, Fühlen oder Verhalten der Gruppenmitglieder festgestellt?

·       Wie wirken sich wahrgenommene Unterschiede auf Kommunikations- und Entscheidungsprozesse oder auf die Verteilung von Aufgaben und Rollen in der Gruppe aus?

·       Was können wir vom „Gender-Konzept“ für die Praxis der Arbeit in Selbsthilfegruppen lernen?

Leitung: Ulrike Zinsler und Erich Eisenstecken (SHZ)
Anmeldung: Tel.: 089/53 29 56 - 21,
E-Mail: ulrike.zinsler@shz-muenchen.de

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Weitere Veranstaltungshinweise

  • Ideenwerkstatt Süd: Mehr Selbsthilfefreundlichkeit im Krankenhaus

Mittwoch, den 19. Oktober 2016 von 13 bis 16.30 Uhr
Simsseeklinik Bad Endorf

Hier können Sie sich darüber informieren welche Möglichkeiten Sie als Gesundheitseinrichtung haben, das Thema Selbsthilfefreundlichkeit auch in Ihrem Haus zu etablieren. Die Impulsreferate des Chefarztes Dr. med. Franz Pfitzer und der bundesweiten Netzwerkkoordinatorin Antje Liesener sollen zu lebendigem Austausch beim anschließenden Gallerywalk anregen.

SeKo Bayern als bayernweite Netzwerkeinrichtung setzt sich mit diesem Projekt dafür ein, dass interessierte Krankenhäuser in Bayern selbsthilfefreundlicher werden. Bitte melden Sie sich per Email bei Barbara.Fischer@seko-bayern.de an, gerne auch telefonisch unter 0931/20 78 16 44 oder per Fax 0931-20781646.

Mit der Teilnahmebestätigung erhalten Sie eine Anfahrtsbeschreibung. Die Plätze sind begrenzt, die Veranstaltung ist kostenlos.

Das Programm können Sie hier herunterladen: 

Flyer Ideenwerkstatt (pdf, 246 KB)