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Aktuelle Informationen zu Corona

Stand 21. September 2021

Mit dem Erlass der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab 2. September sind deutliche Änderungen der Corona-Vorschriften verbunden. Wesentliches Merkmal ist die Aufhebung der Kontaktbeschränkungen und die Einführung der 3G-Regel (vollständig geimpft, genesen oder getestet).

Neue Regeln für Selbsthilfegruppen: Zusammenfassung

  • Die 3-G-Regel gilt für Selbsthilfegruppen ab einer Inzidenz von 35.
  • nichtgeimpfte Personen können mit einem negativen Selbsttest unter Aufsicht an der Gruppe teilnehmen (oder: PoC-Antigentest oder PCR-Test).
  • Eine nichtgeimpfte Gruppenverantwortliche (oder Gruppenleitung) ist von der Testpflicht befreit.
  • alle geimpften und genesenen Personen sind zusätzlich von der Testpflicht ausgenommen.
  • Ausnahmen der 3-G-Regeln sind Gruppen, die sich privat treffen.
  • Mit der Einhaltung der 3G Regelung ist es nicht mehr verpflichtend eine Teilnehmer*innenliste zu führen.
  • Selbstmitgebrachte Getränke und Speisen dürfen am Platz konsumiert werden.
  • Es gibt keine grundsätzliche Beschränkung der Teilnehmer*innenzahl mehr. Es ist jedoch das jeweilige Hygienekonzept zu beachten. Für das SHZ gilt somit Folgendes:

 

a) Mit Einhaltung der Abstände darf während des Gruppentreffens die Maske abgenommen werden. Hierfür gelten folgende Teilnehmer*innenbeschränkungen:

Westendstr. 68

VR (ca. 55qm):  12 Personen

G1 (ca. 31qm):  8 Personen

G2 (ca. 29qm):  8 Personen

G3 (ca. 29qm):  8 Personen

G4 (ca. 31qm):  8 Personen

G6 (ca. 48qm):  9 Personen

 Westendstr. 151

A1 (ca. 35qm):   9 Personen

A2 (ca. 30qm) :  8 Personen

 

b) Wenn die Abstände nicht eingehalten werden, sich also mehr als die genannten Personen treffen, muss während des gesamten Treffens eine Maske getragen werden.

  • Achtung: diese Regeln gelten, solange die Krankenhausampel auf Grün steht. Dies ist momentan der Fall.

Den ausführlichen Schriftverkehr von SeKo Bayern mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege können Sie hier nachlesen. 

Die Regelungen zu Treffen von Selbsthilfegruppen sind auf der Seite des Bayerischen Staatsminsteriums für Gesundheit und Pflege unter der Rubrik „öffentliches Leben“ nachzulesen.

Das SHZ Hygienekonzept steht Ihnen hier (pdf, 309 KB) zum Download bereit

Pressemitteilungen – Selbsthilfe in Coronazeiten

Anlaufstellen und Angebote in Zeiten von Corona

Angebote der Stadt München:

- Corona-Hotline der LH München: (089) 233 - 44 7 40, Mo. - So. von 8 bis
18 Uhr
- Servicetelefon des Sozialreferats: (089) 233 - 96 8 33: 
Für die Themen SGB II, soziale Notlage, prekäre Wohnsituation, 
Einkaufsservice etc. 
- Zusätzliches Hilfsangebot für Bedürftige im Stadtzentrum: 
https://ru.muenchen.de/2020/63/Zusaetzliches-Hilfsangebot-fuer-
Beduerftige-im-Stadtzentrum-90728

Barrierefreie Informationen zum Corona Virus:

- Auf dem Youtube-Kanal des Bayerisches Staatsministerium 
für Gesundheit und Pflege finden Sie viele aktuelle Informationen 
zum Coronavirus in Gebärdensprache.
- Eine Sammlung zu Links für hilfreichen Informationsangebote und 
Nachrichten zum Coronavirus in Einfacher und Leichter Sprache sowie in 
Gebärdensprache finden Sie auf der Homepage der Aktion Mensch.
- Auf der Seite des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. 
finden Sie nützliche Informationen und Hinweise zum Coronavirus speziell 
für blinde und sehbehinderte Menschen.

Weitere Angebote:

- aidminutes.impfen in 40 Sprachen: Regelmäßige Updates zu Corona-
Impfstoffen in Abstimmung mit dem RKI und der Universitätsmedizin 
Göttingen, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit:
https://impfen.aidminutes.com/de_DE
- Gruppengründung Angehörige von Covid-19-Verstorbenen:
Ich möchte gerne mit Menschen aus ganz Deutschland  in Kontakt treten, 
die Angehörige durch eine Covid-19-Infektion verloren haben. Menschen, 
die sich nicht von Ihren Angehörigen verabschieden konnten und teilweise 
mit komplettem Unverständnis in der Gesellschaft konfrontiert sind. Ich möchte 
eine Selbsthilfegruppe ins Leben rufen, damit sich Gleichgesinnte offen und 
ohne Verurteilung austauschen können. Die Anmeldung erfolgt über 
SeKo Bayern! Die Gruppe trifft sich erstmalig am 05. Mai 2021 und 
anschließend jeden 1. Mittwoch im Monat von 19.30 – 21.30 Uhr. Die Treffen 
finden über die Videokonferenzplattform BigBlueButton statt(eine technische 
Unterstützung ist durch SeKo gewährleistet). Wenn Sie sich angesprochen 
fühlen, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an 
stefanie.hossfeld(at)seko-bayern.de mit Angabe Ihres Namens und Vornamens.
- Post-Covid-Erkrankte - SHG zur Bearbeitung der Folgen einer 
Corona-Erkrankung - in Gründung: Kontakt über die Beratungsstelle des 
SHZ erfragen.
- ZU HAUSE GESUND WERDEN: Häuslicher Betreuungsdienst für kranke und 
genesende Kinder. Die Einsatzdauer ist auf mindestens 3 bis maximal 
6 Stunden begrenzt. Tel. 089 290 44 78, E-Mail: info@zhgw.de
- Erste Corona Selbsthilfegruppen im deutschsprachigen Raum: 
In Deutschland gründen Betroffene erste Corona-Selbsthilfegruppen. 
Einerseits sind das Covid-19-Erkrankte, die auch Monate nach der 
Infektion noch Beschwerden haben; andererseits schließen sich 
auch Menschen mit anderen Problemen und Einschränkungen durch 
die Corona-Pandemie zusammen. Die NAKOS veröffentlicht 
entsprechende Selbsthilfegruppen auf ihrer Internetseite. 
Übersicht unter: www.nakos.de
- Spontanhilfe Wir-helfen - Hilfe für kleinere Besorgungen
- RETLA - Für Seniorinnen und Senioren: Telefon-Engel 
bieten Gespräche gegen die Einsamkeit
- Silbernetz - Austauschmöglichkeit für Menschen, die einsam sind
- Corona hält Familien in Atem - Telefonische und digitale 
Unterstützung hilft: unter: www.bke.de finden Sie eine 
Erziehungs- und Familienberatungsstelle in ihrer 
Nähe (Telefon- und Onlineberatung)
- Soziale und Kulturelle Teilhabe in Zeiten von Corona: 
Auf www.eintrittfrei-muenchen.de findet sich ein Kalender, 
der allen MünchnerInnen zugänglich ist.
- BDP-Corona Hotline: Psychischen Belastungen durch die 
Corona-Krise entgegenwirken. Die BDP-Corona-Hotline 
richtet sich an alle, die durch die Corona-Krisensituation 
psychisch belastet sind, indem sie beispielsweise unter der 
häuslichen Isolation leiden, den sozialen Rückhalt vermissen, 
die Struktur im Alltag verlieren oder unsicher sind, wie es 
weitergeht. Zur Unterstützung bieten professionelle 
Psychologinnen und Psychologen telefonische Beratung in dieser 
besonderen Belastungssituation an. Die BDP-Corona-Hotline ist 
für die kommenden Wochen täglich von 8:00 - 20:00 Uhr geschaltet 
und für die Anrufenden kostenlos und anonym: 0800 777 22 44
- Initiative "Unser soziales Bayern": Wir helfen zusammen!: 
Initiative für ältere Menschen, die unter anderem eine 
bayernweite Übersicht lokaler Hilfsangebote bietet. 
Daneben finden Sie wichtige Informationen für Familien, 
pädagogische Fachkräfte sowie Menschen mit Behinderung 
zur aktuellen Situation. Weitere Informationen: 
www.unser.soziales.bayern.de
- Online-Selbsthilfegruppe für Corona-Betroffene - 
Erfahrungen austauschen und aus der Krise lernen: 
Alle zwei Wochen mittwochs, von 19:30 bis 21:00 Uhr. 
Anmeldung: Erich Eisenstecken, 
erich.eisenstecken@shz-muenchen.de.Sie erhalten kurz 
vor dem Treffen per E-Mail einen Link und einen Zugangscode.
- Empfehlungen für Patient*innen mit einer chronischen 
Erkrankung finden Sie auf der 
Patientenseite der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns.
- Plötzlich Digital - Die Sprechstunde für soziale 
Organisationen: Jeden Freitag um 11 Uhr. Mit unseren 
Digital-Expert:innen Jede Sprechstunde steht unter 
einem Thema. Das wird auf der Website vorgestellt. 
- Die Website https://muenchen.corona-mehrsprachig.de 
stellt umfangreiche Informationen zu Corona in München 
auf Deutsch und zwölf weiteren Sprachen zur Verfügung. 
Die Internetseite informiert unter anderem über die 
aktuell gültigen Corona-Regeln zu Kontakt- und 
Ausgangsbeschränkungen, Maskenpflicht, Schul- und 
Kindertagesstättenbesuch oder über Reisemöglichkeiten. 
Auf der Seite finden sich auch aktuelle Informationen 
zu Impfungen und Testmöglichkeiten in München. 
Darüber hinaus zeigt sie auf, wo Münchnerinnen und 
Münchner sich Hilfe holen können, wenn sie sich in einer 
psychisch sehr belastenden Situation befinden oder geraten 
sind.
- Auf der Seite des Bayerischen Gesundheitsministeriums 
finden Sie die aktuell jeweils gültigen Rechtsgrundlagen 
zum neuartigen Coronavirus in verschiedenen Sprachfassungen.

Corona-Kreditprogramm für gemeinnützige Organisationen

Der Ministerrat hat ein Corona-Kreditprogramm für gemeinnützige Organisationen in Bayern beschlossen.

 

Mit dem neuen Kreditprogramm „Corona-Kredit - Gemeinnützige“, das wir in Abstimmung mit der LfA Förderbank Bayern umgesetzt haben, sollen gemeinnützige Organisationen ihre coronabedingten Liquiditätsengpässe überbrücken können, indem sie Kredite zu günstigen Konditionen bei ihren Hausbanken erhalten. Dabei werden – soweit die Fördervoraussetzungen des Kredits erfüllt werden - alle gemeinnützigen, in Bayern ansässigen Organisationen erfasst. Eine Beschränkung auf einen bestimmten Tätigkeitsbereich gibt es nicht.

 

Der neue Kredit ist mit einer 100-prozentigen Risikoentlastung durch den Bund und den Freistaat Bayern ausgestattet, die Hausbanken tragen kein eigenes Haftungsrisiko. Der Kredit wird zu 80 Prozent aus Mitteln des KfW-Sonderprogramms „Globaldarlehen an Landesförderinstitute für gemeinnützige Organisationen“ refinanziert, für die eine Risikoübernahme durch den Bund erfolgt. 20 Prozent werden von der LfA refinanziert, hierfür erfolgt eine Risikoübernahme durch den Freistaat mit einer eigenen Globalbürgschaft in Höhe von 40 Millionen Euro.

 

Die gemeinnützigen Organisationen können ab sofort Anträge bei ihren Hausbanken stellen. Diese prüfen die Voraussetzungen und leiten den Antrag an die LfA weiter. Nachdem die LfA der Hausbank ein Darlehensangebot unterbreitet hat, schließt die Hausbank mit der Organisation einen Darlehensvertrag ab.

 

Informationen zu den Fördervoraussetzungen des „Corona-Kredit - Gemeinnützige“ können Sie über folgenden Link einsehen: https://lfa.de/website/de/aktuelles/_informationen/Coronavirus/index.php.