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Aktuelle Informationen zu Corona

Treffen von Selbsthilfegruppen sind weiterhin erlaubt

Stand 18. Januar 2021

Nach Rücksprache mit der zuständigen Verwaltung gelten die Ausführungen des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/#fragen-zu-betrieben) auch im Stadtgebiet München. Es bedeutet, dass Treffen von Selbsthilfegruppen, die eine hohe therapeutische und medizinische Notwendigkeit haben, um schwerere Krisen zu vermeiden, weiterhin möglich sind, wenn die Teilnehmerzahl auf fünf (5) Personen beschränkt ist.

Voraussetzungen sind außerdem die Einhaltung des Hygienekonzepts, die Dokumentation für eine Kontaktnachverfolgung im Falle einer Infektion und die Beachtung der Ausgangssperre ab 21.00 Uhr.

Hygienekonzept (pdf, 304 KB)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Kristina Jakob - Selbsthilfezentrum München

Tel: 089 / 53 29 56 - 12

E-Mail: kristina.jakob(at)shz-muenchen.de"

 

 

Selbsthilfe-Corona-Hotline

Wir haben ein offenes Ohr und sind für Sie da. Selbstverständlich beraten wir 
anonym und vertraulich. Das Angebot gilt für alle Teilnehmenden einer 
Selbsthilfegruppe oder einer selbstorganisierten Initiative.

- Die momentane Situation belastet Sie und Sie haben großen Redebedarf?

- Sie wissen nicht, wie es mit Ihrer Selbsthilfegruppe weitergehen soll?

- Sie brauchen Ideen und Anregungen, um Ihre Gruppe zusammen zu halten?

Fühlen Sie sich von den Fragen angesprochen, oder kennen jemanden aus 
Ihrer Selbsthilfegruppe dem es so geht? 

Rufen Sie an bei unserer Selbsthilfe-Corona-Hotline!

Sprechzeiten: 
Montag und Donnerstag 14-18 Uhr 
Dienstag,Mittwoch und Freitag 10-13 Uhr
Tel: 089/53 29 56 - 33

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortbildungen und Veranstaltungen

Sämtliche SHZ Veranstaltungen wurden Corona-bedingt für Dezember 2020 abgesagt. Einige Fortbildungen finden jedoch online statt. Bitte informieren Sie sich hier darüber, welche Forbtilungen online stattfinden bzw. abgesagt wurden. Die Gruppeninventur und das Supervisionsangebot sind hiervon jedoch nicht betroffen.

Pressemitteilungen – Selbsthilfe in Coronazeiten

Anlaufstellen und Angebote in Zeiten von Corona

Angebote der Stadt München:

- Corona-Hotline der LH München: (089) 233 - 44 7 40, Mo. - So. von 8 bis
18 Uhr
- Servicetelefon des Sozialreferats: (089) 233 - 96 8 33: 
Für die Themen SGB II, soziale Notlage, prekäre Wohnsituation, 
Einkaufsservice etc. 
- Zusätzliches Hilfsangebot für Bedürftige im Stadtzentrum: 
https://ru.muenchen.de/2020/63/Zusaetzliches-Hilfsangebot-fuer-
Beduerftige-im-Stadtzentrum-90728

Barrierefreie Informationen zum Corona Virus:

- Auf dem Youtube-Kanal des Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit 
und Pflege finden Sie viele aktuelle Informationen zum Coronavirus in 
Gebärdensprache.
- Eine Sammlung zu Links für hilfreichen Informationsangebote und 
Nachrichten zum Coronavirus in Einfacher und Leichter Sprache sowie in 
Gebärdensprache finden Sie auf der Homepage der Aktion Mensch.
- Auf der Seite des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. 
finden Sie nützliche Informationen und Hinweise zum Coronavirus speziell 
für blinde und sehbehinderte Menschen.

Weitere Angebote:

- ZU HAUSE GESUND WERDEN: Häuslicher Betreuungsdienst für kranke und 
genesende Kinder. Die Einsatzdauer ist auf mindestens 3 bis maximal 
6 Stunden begrenzt. Tel. 089 290 44 78, E-Mail: info@zhgw.de
- Erste Corona Selbsthilfegruppen im deutschsprachigen Raum: 
In Deutschland gründen Betroffene erste Corona-Selbsthilfegruppen. 
Einerseits sind das Covid-19-Erkrankte, die auch Monate nach der 
Infektion noch Beschwerden haben; andererseits schließen sich 
auch Menschen mit anderen Problemen und Einschränkungen durch 
die Corona-Pandemie zusammen. Die NAKOS veröffentlicht 
entsprechende Selbsthilfegruppen auf ihrer Internetseite. 
Übersicht unter: www.nakos.de
- Spontanhilfe Wir-helfen - Hilfe für kleinere Besorgungen
- RETLA - Für Seniorinnen und Senioren: Telefon-Engel 
bieten Gespräche gegen die Einsamkeit
- Silbernetz - Austauschmöglichkeit für Menschen, die einsam sind
- Corona hält Familien in Atem - Telefonische und digitale 
Unterstützung hilft: unter: www.bke.de finden Sie eine 
Erziehungs- und Familienberatungsstelle in ihrer 
Nähe (Telefon- und Onlineberatung)
- Soziale und Kulturelle Teilhabe in Zeiten von Corona: 
Auf www.eintrittfrei-muenchen.de findet sich ein Kalender, 
der allen MünchnerInnen zugänglich ist.
- BDP-Corona Hotline: Psychischen Belastungen durch die 
Corona-Krise entgegenwirken. Die BDP-Corona-Hotline 
richtet sich an alle, die durch die Corona-Krisensituation 
psychisch belastet sind, indem sie beispielsweise unter der 
häuslichen Isolation leiden, den sozialen Rückhalt vermissen, 
die Struktur im Alltag verlieren oder unsicher sind, wie es 
weitergeht. Zur Unterstützung bieten professionelle 
Psychologinnen und Psychologen telefonische Beratung in dieser 
besonderen Belastungssituation an. Die BDP-Corona-Hotline ist 
für die kommenden Wochen täglich von 8:00 - 20:00 Uhr geschaltet 
und für die Anrufenden kostenlos und anonym: 0800 777 22 44
- Initiative "Unser soziales Bayern": Wir helfen zusammen!: 
Initiative für ältere Menschen, die unter anderem eine 
bayernweite Übersicht lokaler Hilfsangebote bietet. 
Daneben finden Sie wichtige Informationen für Familien, 
pädagogische Fachkräfte sowie Menschen mit Behinderung 
zur aktuellen Situation. Weitere Informationen: 
www.unser.soziales.bayern.de
- Online-Selbsthilfegruppe für Corona-Betroffene - 
Erfahrungen austauschen und aus der Krise lernen: 
Alle zwei Wochen mittwochs, von 19:30 bis 21:00 Uhr. 
Anmeldung: Erich Eisenstecken, 
erich.eisenstecken@shz-muenchen.de.Sie erhalten kurz 
vor dem Treffen per E-Mail einen Link und einen Zugangscode.
- Empfehlungen für Patient*innen mit einer chronischen 
Erkrankung finden Sie auf der 
Patientenseite der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns.
- Plötzlich Digital - Die Sprechstunde für soziale 
Organisationen: Jeden Freitag um 11 Uhr. Mit unseren 
Digital-Expert:innen Jede Sprechstunde steht unter 
einem Thema. Das wird auf der Website vorgestellt. 
- Muttersprachliche Coronavirus/Covid-19-Informationen 
und praktische Hinweise auf der 
Webseite des Ethno-Medezinischen Zentrums e. V.
- Auf der Seite des Bayerischen Gesundheitsministeriums 
finden Sie die aktuell jeweils gültigen Rechtsgrundlagen 
zum neuartigen Coronavirus in verschiedenen Sprachfassungen.

Rettungsschirm für die Zivilgesellschaft –Corona Hilfsfonds

Die Corona-Krise bedroht die Zivilgesellschaft. Wenn Einnahmen ausbleiben,

 

Kosten weiterlaufen und Spenden oder Förderungen zurückgehen, stehen viele gemeinnützige Organisationen und Vereine mittelfristig vor dem Aus. Finanzielle Rücklagen sind selten und Überbrückungshilfen schließen Finanzierungslücken nur vorübergehend.

 

 Gleichzeitig wird zivilgesellschaftliches Engagement bei der Überwindung der Krise gebraucht. Es stärkt die sozialen Bindungen der Menschen und hält unsere Gesellschaft im Inneren zusammen. Für viele Organisationen liegt in der Krise auch eine Chance. Sie sind kreativ und engagiert, wollen Strukturen stärken und digitale Angebote ausbauen.

 

Gemeinsam mit starken Förderpartner*innen will PHINEO einen privatwirtschaftlich organisierten Corona-Hilfsfonds für die Zivilgesellschaft auflegen, der wirkungsorientiert arbeitende Organisationen (NPOs) in der Krise nachhaltig unterstützt.

Ob Tafeln, Obdachlosenhilfe, Geflüchteteninitiativen oder Bildungsprojekte: Eine starke Zivilgesellschaft wird gebraucht, mehr denn je!

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer (pdf, 703 KB)

 

Oder unter: corona-hilfsfonds.org

 

  

Corona-Kreditprogramm für gemeinnützige Organisationen

Der Ministerrat hat ein Corona-Kreditprogramm für gemeinnützige Organisationen in Bayern beschlossen.

 

Mit dem neuen Kreditprogramm „Corona-Kredit - Gemeinnützige“, das wir in Abstimmung mit der LfA Förderbank Bayern umgesetzt haben, sollen gemeinnützige Organisationen ihre coronabedingten Liquiditätsengpässe überbrücken können, indem sie Kredite zu günstigen Konditionen bei ihren Hausbanken erhalten. Dabei werden – soweit die Fördervoraussetzungen des Kredits erfüllt werden - alle gemeinnützigen, in Bayern ansässigen Organisationen erfasst. Eine Beschränkung auf einen bestimmten Tätigkeitsbereich gibt es nicht.

 

Der neue Kredit ist mit einer 100-prozentigen Risikoentlastung durch den Bund und den Freistaat Bayern ausgestattet, die Hausbanken tragen kein eigenes Haftungsrisiko. Der Kredit wird zu 80 Prozent aus Mitteln des KfW-Sonderprogramms „Globaldarlehen an Landesförderinstitute für gemeinnützige Organisationen“ refinanziert, für die eine Risikoübernahme durch den Bund erfolgt. 20 Prozent werden von der LfA refinanziert, hierfür erfolgt eine Risikoübernahme durch den Freistaat mit einer eigenen Globalbürgschaft in Höhe von 40 Millionen Euro.

 

Die gemeinnützigen Organisationen können ab sofort Anträge bei ihren Hausbanken stellen. Diese prüfen die Voraussetzungen und leiten den Antrag an die LfA weiter. Nachdem die LfA der Hausbank ein Darlehensangebot unterbreitet hat, schließt die Hausbank mit der Organisation einen Darlehensvertrag ab.

 

Informationen zu den Fördervoraussetzungen des „Corona-Kredit - Gemeinnützige“ können Sie über folgenden Link einsehen: https://lfa.de/website/de/aktuelles/_informationen/Coronavirus/index.php.