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Gruppentreffen sind weiterhin möglich

Die Corona-Situation hat sich verschärft und von daher empfehlen auch wir generell, Kontakte zu reduzieren und die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. 

Die Treffen von Selbsthilfegruppen können aber weiterhin stattfinden.

In den Verordnungen bzgl. den verschärften Maßnahmen der Stadt München werden Vereinssitzungen oder Treffen von Selbsthilfegruppen oder selbstorganisierten Initiativen nicht explizit genannt und so bleibt die Auslegung der neuen Regelungen offen. Wir sind überzeugt von der Wichtigkeit Ihrer Arbeit und interpretieren sie daher in diesem Sinne.

Die Verordnungen der Stadt München sehen vor, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie von Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten vorgeschrieben ist. In Arbeitsstätten gilt die Maskenpflicht allerdings nur dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird.

Auch hier ist die Pflicht zum Tragen einer Maske Auslegungssache. Wir werden daher von unserer Seite nicht zwingend vorschreiben, dass Sie während der Gruppentreffen durchgehend eine Maske tragen. Obwohl dies grundsätzlich empfehlenswert wäre, wissen wir, dass für viele Teilnehmende das Tragen einer Maske während der Treffen einen Hinderungsgrund darstellt. Bitte stimmen Sie sich verantwortlich und gemeinsam darüber ab.

Darüber hinaus gelten im Selbsthilfezentrum München weiterhin die Ihnen bekannten Hygienemaßnahmen. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Regeln. Wir bitten Sie dringend um die eigenverantwortliche Einhaltung!

  • Personen mit Atemwegs-, Erkältungssymptomen, Geruchs- oder Geschmacksstörungen und/oder Fieber, sowie Personen, die in den letzten 2 Wochen Kontakt zu COVID-19-Infizierten hatten, können an Gruppentreffen nicht teilnehmen.
  • Das SHZ und die Außenstelle in der Westendstraße 151 darf nur mit einem Mund-Nasenschutz betreten werden. 
  • Der Mindestabstand von 1,5m ist auch im Gruppenraum einzuhalten.
  • Die Räume sind während und nach den Treffen regelmäßig zu belüften.
  • Vor dem Betreten der Gruppenräume müssen im Eingangsbereich die Hände mit dem Handdesinfektionsmittel desinfiziert werden.
  • Die Teilnehmer*innen müssen sich in eine Teilnehmerliste eintragen. Die Liste wird von dem/der Gruppenansprechpartner*in/Vertragspartner*in 30 Tage lang aufbewahrt, siehe Datenschutzerklärung. Diese Teilnehmerlisten werden geführt, um ggf. Kontaktpersonen von an COVID-19 erkrankten Personen ausfindig zu machen und rechtzeitig verständigen zu können.

Das ausführliche Hygienekonzept können Sie hier herunterladen (pdf, 304 KB)

 

Anlaufstellen und Angebote in Zeiten von Corona

Angebote der Stadt München:

 

Barrierefreie Informationen zum Corona Virus:

 

Weitere Angebote:

  • Spontanhilfe Wir-helfen - Hilfe für kleinere Besorgungen: https://www.muenchner-freiwillige.de/besorgungen.html. Aushang zum downlaoden (pdf, 164 KB)
  • RETLA - Für Seniorinnen und Senioren (pdf, 552 KB): Telefon-Engel bieten Gespräche gegen die Einsamkeit: https://retla.org/
  • Silbernetz - Austauschmöglichkeit für Menschen, die einsam sind: https://www.silbernetz.org/angebot.html    
  • Corona hält Familien in Atem - Telefonische und digitale Unterstützung hilft: unter: www.bke.de finden Sie eine Erziehungs- und Familienberatungsstelle in ihrer Nähe (Telefon- und Onlineberatung)
  • Soziale und Kulturelle Teilhabe in Zeiten von Corona: Auf www.eintrittfrei-muenchen.de findet sich ein Kalender, der allen MünchnerInnen zugänglich ist.
  • BDP-Corona Hotline: Psychischen Belastungen durch die Corona-Krise entgegenwirken. Die BDP-Corona-Hotline richtet sich an alle, die durch die Corona-Krisensituation psychisch belastet sind, indem sie beispielsweise unter der häuslichen Isolation leiden, den sozialen Rückhalt vermissen, die Struktur im Alltag verlieren oder unsicher sind, wie es weitergeht. Zur Unterstützung bieten professionelle Psychologinnen und Psychologen telefonische Beratung in dieser besonderen Belastungssituation an. Die BDP-Corona-Hotline ist für die kommenden Wochen täglich von 8:00 - 20:00 Uhr geschaltet und für die Anrufenden kostenlos und anonym: 0800 777 22 44
  • Initiative "Unser soziales Bayern": Wir helfen zusammen!: Gemeinsam mit den Bayerischen Wohlfahrtsverbänden und den Bayerischen Kommunalen Spitzenverbänden hat Sozialministerin Carolina Trautner die Initiative „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ für ältere Menschen gestartet, die unter anderem eine bayernweite Übersicht lokaler Hilfsangebote bietet. Daneben finden Sie wichtige Informationen für Familien, pädagogische Fachkräfte sowie Menschen mit Behinderung zur aktuellen Situation. Weitere Informationen: www.unser.soziales.bayern.de
  • Empfehlungen für Patient*innen mit einer chronischen Erkrankung finden Sie auf der Patientenseite der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns https://www.kvb.de/service/patienten/coronavirus-infektion/
  • Plötzlich Digital - Die Sprechstunde für soziale Organisationen: Jeden Freitag um 11 Uhr. Mit unseren Digital-Expert:innen könnt ihr euch per geteiltem Bildschirm Kollaborationstools und Videokonferenz-Programme gemeinsam anschauen und eure Fragen diskutieren. Wir bauen das Angebot laufend aus. Für jeden Termin könnt ihr euch kostenlos und bis zu 1 Minute vor der Veranstaltung anmelden. Jede Sprechstunde steht unter einem Thema. Das wird auf der Website (Link s. unten) vorgestellt. Veranstalter: CorrelAid, GoVolunteer, openTransfer, D3 – so geht digital Link zur Anmeldung und weiteren Informationen
  • Muttersprachliche Coronavirus/Covid-19-Informationen und praktische Hinweise auf der Webseite des Ethno-Medezinischen Zentrums e. V.: www.covid-information.org

Rettungsschirm für die Zivilgesellschaft –Corona Hilfsfonds

Die Corona-Krise bedroht die Zivilgesellschaft. Wenn Einnahmen ausbleiben,

 

Kosten weiterlaufen und Spenden oder Förderungen zurückgehen, stehen viele gemeinnützige Organisationen und Vereine mittelfristig vor dem Aus. Finanzielle Rücklagen sind selten und Überbrückungshilfen schließen Finanzierungslücken nur vorübergehend.

 

 Gleichzeitig wird zivilgesellschaftliches Engagement bei der Überwindung der Krise gebraucht. Es stärkt die sozialen Bindungen der Menschen und hält unsere Gesellschaft im Inneren zusammen. Für viele Organisationen liegt in der Krise auch eine Chance. Sie sind kreativ und engagiert, wollen Strukturen stärken und digitale Angebote ausbauen.

 

Gemeinsam mit starken Förderpartner*innen will PHINEO einen privatwirtschaftlich organisierten Corona-Hilfsfonds für die Zivilgesellschaft auflegen, der wirkungsorientiert arbeitende Organisationen (NPOs) in der Krise nachhaltig unterstützt.

Ob Tafeln, Obdachlosenhilfe, Geflüchteteninitiativen oder Bildungsprojekte: Eine starke Zivilgesellschaft wird gebraucht, mehr denn je!

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer (pdf, 703 KB)

 

Oder unter: corona-hilfsfonds.org

 

  

Corona-Kreditprogramm für gemeinnützige Organisationen

Der Ministerrat hat ein Corona-Kreditprogramm für gemeinnützige Organisationen in Bayern beschlossen.

 

Mit dem neuen Kreditprogramm „Corona-Kredit - Gemeinnützige“, das wir in Abstimmung mit der LfA Förderbank Bayern umgesetzt haben, sollen gemeinnützige Organisationen ihre coronabedingten Liquiditätsengpässe überbrücken können, indem sie Kredite zu günstigen Konditionen bei ihren Hausbanken erhalten. Dabei werden – soweit die Fördervoraussetzungen des Kredits erfüllt werden - alle gemeinnützigen, in Bayern ansässigen Organisationen erfasst. Eine Beschränkung auf einen bestimmten Tätigkeitsbereich gibt es nicht.

 

Der neue Kredit ist mit einer 100-prozentigen Risikoentlastung durch den Bund und den Freistaat Bayern ausgestattet, die Hausbanken tragen kein eigenes Haftungsrisiko. Der Kredit wird zu 80 Prozent aus Mitteln des KfW-Sonderprogramms „Globaldarlehen an Landesförderinstitute für gemeinnützige Organisationen“ refinanziert, für die eine Risikoübernahme durch den Bund erfolgt. 20 Prozent werden von der LfA refinanziert, hierfür erfolgt eine Risikoübernahme durch den Freistaat mit einer eigenen Globalbürgschaft in Höhe von 40 Millionen Euro.

 

Die gemeinnützigen Organisationen können ab sofort Anträge bei ihren Hausbanken stellen. Diese prüfen die Voraussetzungen und leiten den Antrag an die LfA weiter. Nachdem die LfA der Hausbank ein Darlehensangebot unterbreitet hat, schließt die Hausbank mit der Organisation einen Darlehensvertrag ab.

 

Informationen zu den Fördervoraussetzungen des „Corona-Kredit - Gemeinnützige“ können Sie über folgenden Link einsehen: https://lfa.de/website/de/aktuelles/_informationen/Coronavirus/index.php.