Aktuelles

1. Münchner Nachhaltigkeitskongress

Montag, 04.02.2018, Alte Kongresshalle München, 9 bis 18:00 Uhr
Die Münchner Initiative Nachhaltigkeit (MIN) organisiert mit aktiver Beteiligung von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft den ersten Münchner Nachhaltigkeitskongress. Der Kongress bildet den Start für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges München. [mehr...]

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Als Auftaktveranstaltung diskutieren am 03.02.2019 von 18 bis 20:00 Uhr, auch in der Alten Kongresshalle, Prof. Dr. Karlheinz Geißler, Jonas Geißler und Prof. Dr. Harald Lesch zum Thema „Time is Honey – Nachhaltige Zeitkultur und die Grenzen der Natur“.

(Online-) Anmeldung ab 01.12.2018 möglich

Mehr Infos unter www.M-I-N.net 

 

 


Münchner FreiwilligenMesse

„Für unsere Umwelt und die Lebensqualität in unserer Stadt“. So lautet das Motto der Münchner FreiwilligenMesse 2019.
FöBE, die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement organisiert die Messe zum 13. Mal. Mitveranstalterin der unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter stehenden Veranstaltung ist die Landeshauptstadt München. [mehr...]

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80 Organisationen erwarten Sie und präsentieren Ihnen eine bunte Palette an Engagement-Möglichkeiten. Alle Münchner Freiwilligen- agenturen und Weiterbildungsorganisationen beantworten überdies gerne Ihre Fragen. 

Postkarte

Pressetext 


Neue SHZ-Publikation: Kooperation von Fachkräften, Selbsthilfe und Selbstorganisation. Ein Leitfaden für die Praxis.

Dieser Leitfaden vermittelt zentrale Informationen zum Thema Selbsthilfe und Selbstorganisation und gibt praktische Hilfestellung bei der Anbahnung und Weiterentwicklung von Kooperationen zwischen professionellen Diensten des Gesundheits- und Sozialwesens und Selbsthilfegruppen sowie selbstorganisierten Initiativen unterschiedlichster Art. Es wird deutlich, welche Bedeutung die Zusammenarbeit zwischen professionellen Diensten und Selbsthilfeinitiativen hat, welche Formen und Möglichkeiten der Kooperation denkbar sind und welche Voraussetzungen für eine fruchtbare Zusammenarbeit notwendig sind. [mehr...]

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Der Leitfaden richtet sich einerseits an professionelle Dienste, die mit Selbsthilfeinitiativen zusammenar­beiten möchten, andererseits an Selbsthilfeinitiativen und an professionelle Einrichtungen der Selbsthilfeunterstützung (sog. Selbsthilfekontaktstellen).

Das Buch beinhaltet eine Sammlung von Arbeitsinstrumenten, die für die praktische Gestaltung von Kooperationen oder die Unterstützung von Selbsthilfeinitiativen hilfreich sind sowie eine Zusammenstellung relevanter Ansprechpersonen aus dem Bereich der Selbsthilfeunterstützung.

 

„Kooperation von Fachkräften,
Selbsthilfe und Selbstorganisation“

ISBN 978-3-945959-33-6,

Preis: 10,- Euro,

ist im Buchhandel, beim Verlag oder


direkt beim Selbsthilfezentrum München erhältlich

Kooperationspartner und Selbsthilfegruppen aus München wenden sich bitte wegen gesonderter Konditionen ausschließlich an das Selbsthilfezentrum München.

Selbsthilfezentrum München, Westendstraße 68, 80339 München,

Telefon 089/532956-19, Telefax 089/532956-49, ingrid.mayerhofer(at)shz-muenchen.de

AG SPAK Bücher,
Holzheimer Str. 7, 89233 Neu-Ulm

Telefon 07308/919261, Telefax 07308/919095, spak-buecher(at)leibi.de

 

 


Ergebnisse der Wahl zum 21. Selbsthilfebeirat der Landeshauptstadt München

Am 4. Dezember wurden ab 17.00 Uhr in den Räumen des Selbsthilfezentrums mit tatkräftiger Unterstützung des Wahlvorstandes, von Beiratsmitgliedern, Kandidatinnen und Kandidaten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialreferats die Briefwahlunterlagen zur Wahl des Selbsthilfebeirats ausgezählt und die gewählten Vertreterinnen und Vertreter des zukünftigen Selbsthilfebeirats ermittelt. Herzlichen Dank an alle, die so engagiert an der Auszählung beteiligt waren. [mehr...]

Den vier Kandidatinnen und Kandidaten mit den meisten Stimmen, möchten wir herzlich zu ihrer Wahl in den 21. Selbsthilfebeirat der Landeshauptstadt München gratulieren. Es sind ja nicht wenige darunter, die dem Beirat schon seit einigen Jahren die Treue halten und auch dieses Mal wieder kandidiert haben. Die Kandidatinnen und Kandidaten mit den zweitmeisten Stimmen in jedem der vier Bereiche sollen nach der Wahlordnung die Position der Stellvertretungen einnehmen.

Der neue Selbsthilfebeirat muss - sobald auch die fünf bestellten Vertreterinnen und Vertreter feststehen - noch vom Stadtrat bestätigt werden. Dies kann sich bis Februar/März 2019 hinziehen. Bis zur offiziellen Bestätigung des neuen Selbsthilfebeirats bleibt der aktuelle Beirat im Amt.

Nachfolgend die Ergebnisse der Wahl zum 21. Selbsthilfebeirat der Landeshauptstadt München:

Bereich Familienselbsthilfe

1. Bisserka Herud (101 Stimmen)

2. Vertretung: Winfried Rauscheder (71 Stimmen)

Bereich Gesundheit

1. Norbert Gerstlacher (50 Stimmen)

2. Vertretung: Nadja Männle (39 Stimmen)

Bereich Migration

1. Justina Eva Weber (61 Stimmen)

2. Vertretung: Nurnissam Schäufele (32 Stimmen)

Bereich Soziales

1. Maximilian Heisler (83 Stimmen)

2. Vertretung: Mellanie Kiehweg (48 Stimmen)

Die absolute Anzahl der Stimmen ist nur innerhalb der einzelnen Bereiche vergleichbar. Ansonsten hängt sie von der jeweils unterschiedlichen Anzahl von Kandidatinnen und Kandidaten innerhalb der Bereiche ab. 

 

 

 

 


Was München bewegt – Forumtheater im SHZ

Am 4. Dezember 2018 ist der Veranstaltungsraum des Selbsthilfezentrums München im Rahmen der Veranstaltung „Was München bewegt-70 Jahre Menschenrechte“ in eine Plattform zum Thema Menschenrechte verwandelt worden. [mehr...]

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Es kann in einer fatalen Gewaltkette enden, wenn die Chefin den Mitarbeiter anschreit, eine Kettenreaktion, die am Ende mit dem Selbstmord seiner Tochter enden könnte. Es sind Szenen aus dem Alltag, in denen unterdrückende Elemente und Unterdrückte aufeinandertreffen. Situationen in denen die Menschenrechte der Betroffenen nicht respektiert werden. Die aktive Darstellung der Befreiung aus unterdrückten Situationen und Verhältnissen, das ist der Ursprung des Forumtheaters.

Das Forumtheater bietet die Möglichkeit die Zuschauer*innen aus ihrer passiven und konsumierenden Rolle zu befreien, indem es sie mit den Fragen konfrontiert: Was würde ich in so einer Situation tun? Wie könnte ich durch mein Handeln die Situation verändern? Dabei geht es nicht um das Erlernen von Schwarz-Weiß-Denken oder darum klare Trennlinien zwischen richtigem und falschem Verhalten zu ziehen, sondern darum Handlungsspielräume zu eröffnen. Diese Handlungsmöglichkeiten sollen auf der Bühne geprobt und im Alltag gelebt werden. Für den Forumtheaterabend im Selbsthilfezentrum konnten 13 junge Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule München gewonnen werden. Sie hatten sich in den letzten Wochen unter der Anleitung von Fritz Letsch (u.a. Theaterpädagoge und Vorstandsmitglied des Trägervereins zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation) mit der Methode des Forumtheaters auseinandergesetzt und sich darüber dem Thema Menschenrechte angenähert. 

Themen wie Mobbing, Religionsfreiheit und die Beeinflussung durch soziale Medien wurden von den Studenten in kleinen Szenen umgesetzt. Gleich nach der ersten Szene, der Gewaltkette, fand sich die erste Bereitwillige aus dem Publikum, die sich in die Rolle der Unterdrückten einwechseln ließ und die Situation dadurch veränderte. Jede Szene wurde so lange durchgespielt, bis das Publikum der Meinung war, den Konflikt aufgelöst zu haben. Humorvoll und emotional zugleich brachte das Publikum eigene Handlungsvorschläge ein und diskutierte miteinander darüber, inwiefern man durch veränderte Reaktionen der Unterdrückten Verbesserungen herbeiführen könnte.

Augusto Boal, der dieses Theater begründet hat, schrieb einmal: „Akteure sind wir alle. Ein Bürger ist nicht, wer bloß in der Gesellschaft lebt. Ein Bürger ist, wer sie verändert.“

 

Ein gelungener Abend – vor allem durch den beherzten Einsatz der Teilnehmer und Teilnehmerinnen!


Materialien zum Fachtag Selbsthilfe – Gesundheit – Migration

Zum Abschluss des Projekts "Selbsthilfe - Gesundheit - Migration" in Kooperation mit dem Institut SIM Sozialplanung und Quartiersentwicklung (2017-2018) haben wir Engagierte aus Selbsthilfegruppen und aus Migrationsorganisationen, Fachkräfte und Verwaltung aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, sowie professionelle Selbsthilfeunterstützerinnen und Selbsthilfeunterstützer am 23. November 2018 zur Diskussion der Ergebnisse und der gemeinsamen Entwicklung weiterer Perspektiven eingeladen. [mehr...]

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Das Projekt geht den Fragen nach, wie Migrantinnen und Migranten derzeit in der Gesundheitsselbsthilfe engagiert sind und inwieweit das Thema „Migration und Gesundheit“ in Initiativen der Gesundheitsselbsthilfe überhaupt von Relevanz ist.

Einen Stimmungsbericht über den Fachtag und die Power Point Präsentation von Andreas Sagner (SIM) und die Power Point Präsentationen der best practice Beispiele können Sie hier herunterladen:

Stimmungsbericht (pdf, 162 KB)

Power Point Präsentation Andreas Sagner (pdf, 469 KB)

Best practice Beispiele:

Power Point Präsentation von Donna Mobile (pdf, 9,1 MB)

Power Point Präsentation der Selbsthilfekontaktstelle Kiss Mittelfranken (pdf, 368 KB)

Power Point Präsentation der Initiative kongolesischer Deutscher, IKD e. V. (pdf, 4,5 MB) 


Der neue ein•blick ist da!

Lesen Sie in der Dezember-Ausgabe: [mehr...]

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Projekt Selbsthilfe – Gesundheit – Migration

 

  • Vorstellung des Projekts
  • Ein Stimmungsbericht über den Fachtag
  • Vorläufige Projektergebnisse

einblick-4-2018 (pdf/2,3 MB)


Erste Informationen zur Datenschutzgrundverordnung

Ab 25.05.2018 gilt in der europäischen Union ein einheitliches Datenschutzrecht – die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO), die auf die immer mehr um sich greifende Datensammlung und -verarbeitung reagiert, um den persönlichen Schutz und das Selbstbestimmungsrecht der Bürgerinnen und Bürger durch diese für alle verbindlichen Bestimmungen besser zu gewährleisten.

Selbsthilfegruppen sind zwar nicht die eigentliche „Zielgruppe“ der Verordnung aber auch sie „speichern“ und „verarbeiten“ sensible Daten, wenn z.B. Listen angelegt werden, die die Teilnehmer/innen personifiziert mit einer Krankheit verknüpfen. [mehr...]

Die bayerische Selbsthilfe-Koordination (SeKo) in Würzburg ist zur Zeit mit der Rechtsanwältin und Buchautorin Renate Mitleger-Lehner dabei, eine Handreichung für Selbsthilfegruppen und -initiativen zu erarbeiten. Sie soll Ende Juli 2018 erscheinen. Bis dahin gibt es erste Informationen, die hier zum Download bereitstehen:

Pressemeldung_Datenschutz_zu-gross_geschrieben (pdf, 777 KB)

Informationen_Datenschutz_Selbsthilfe (pdf, 823 KB)

Muster-Leitvereinbarung_SHG_Datenschutz (pdf, 98 KB)

Weitere Informationen sind auch hier erhältlich:

https://seko-bayern.de

Am Freitag, den 19. Oktober wird es dazu ein Fortbildungsangebot im Selbsthilfezentrum München geben. Sie können sich hierfür bei Herrn Grothe-Bortlik unter: klaus.grothe-bortlik(at)shz-muenchen.de anmelden.

Auch die Selbsthilfekontaktstellen müssen natürlich die neue DS-GVO berücksichtigen. Das Selbsthilfezentrum München wird daher bei allen künftigen Datenerhebungen bzw. -aktualisierungen die Bestimmungen dieser Verordnung beachten. Bis dahin gehen wir davon aus, dass die gegebenen Einverständniserklärungen – die bei uns auch jetzt schon für alle veröffentlichten Daten vorliegen – auch über den 25. Mai hinaus Gültigkeit haben. Sollten Sie jedoch eine Löschung Ihrer Daten wünschen, bitten wir um eine kurze Nachricht. Wir werden dann Ihr Anliegen selbstverständlich berücksichtigen und die Löschung der Daten dokumentieren.


Jahresbericht des Selbsthilfezentrums 2017

Wir haben Ihnen auch dieses Jahr wieder einen bunten Blumenstrauß der Fülle des Selbsthilfe-Engagements und der Aktivitäten des Selbsthilfezentrums zusammengestellt. Wir bedanken uns bei allen, die uns im vergangenen Jahr mit politischer Haltung, mit finanziellen Zuwendungen, fachlicher Bereicherung, ideenreichen Kooperationen und verlässlicher Trägerschaft begleitet und unterstützt haben. Es ist motivierend, unsere Arbeit an den wesentlichen Stellen angebunden und eingebettet zu sehen. [mehr...]

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SHZ-Jahresbericht 2017 (pdf, 6,5 MB) 


Neuer Vorstand des Trägervereins FöSS e.V.

Auf dem Neujahrsempfang wurde der neue Vorstand des SHZ-Trägervereins FöSS e.V. (Verein zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation) vorgestellt, der auf der Mitgliederversammlung im Dezember 2017 gewählt worden war. [mehr...]

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Susanne Veit ist der Selbsthilfe schon jahrzehntelang verbunden. Als Verantwortliche der Organisation und Leitung eines selbstorganisierten Münchner Familienzentrums hat sie schon in den Anfangsjahren der Bewegung den Selbsthilfegedanken befördert und ist im Laufe der Zeit zur allseits anerkannten Repräsentantin der Familienselbsthilfe avanciert. Zum einen gründete sie den Landesverband der Mütter- und Familienzentren Bayern, dessen Geschäftsführerin sie ist, zum anderen übernahm sie einen ständigen Sitz im Selbsthilfebeirat der Landeshauptstadt München.

Prof. Dr. Gabriela Zink, Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Fakultät für Sozialwissenschaften, steht an ihrer Hochschule als eine der wenigen Lehrkräfte für das Thema Selbsthilfe. Sie hatte in den Jahren 2009 – 2012 u.a. das Modellprojekt „Soziale Selbsthilfe – Soziale Arbeit und Selbsthilfe“ durchgeführt, in dessen Folge ein Buch erscheinen ist (Selbsthilfe und Soziale Arbeit
: Das Feld neu vermessen, BeltzJuventa 2013) und das Aufgabengebiet des SHZ durch das Konzept der Dezentralisierung erweitert wurde.

Fritz Letsch bildet das verbindende Element. Er ist seit über 15 Jahren im Vorstand des FöSS e.V. und trägt die gute Tradition in die neue Ära. Er steht wie kein anderer für die vielfältige, bunte Selbsthilfelandschaft und die unkonventionellen, eigensinnigen Aspekte des Selbstorganisationsgedankens. Als Theater- und Sexualpädagoge, als Gestalt-Coach, Supervisor, Rundfunkmoderator u.v.m. bespielt er ein breites Feld der Zukunftswerkstätten, barcamps, Forumtheater usw.