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Projekte, wissenschaftliche Untersuchungen und Veröffentlichungen

Das Selbsthilfe-Zentrum München berät und unterstützt einzelne Menschen, 

die sich für eine bestimmte Sache einsetzen.
Und es unterstützt auch Gruppen und Initiativen.

Außerdem hat es die Selbsthilfe auch inhaltlich weiterentwickelt und wissenschaftlich vorangetrieben. 

Das Selbsthilfe-Zentrum regt gemeinsam mit anderen neue Projekte und Modelle für die Weiter-Entwicklung der Selbsthilfe an.
Bei einem Projekt will man in einer bestimmten Zeit ein bestimmtes Ziel erreichen. 
Das Selbsthilfe-Zentrum arbeitet mit folgenden Partnerinnen und Partnern zusammen:

  • aus der Wissenschaft
  • aus dem Gesundheits-Bereich
  • mit sozialen Organisationen 
  • mit Geld-Geberinnen und Geld-Gebern
  • mit Selbsthilfe-Gruppen

Die Projekte sollen mit den gesellschaftlichen Entwicklungen oder Anforderungen in Beziehung stehen. 

Unter folgendem Link erfahren Sie mehr zu den wichtigsten Projekten, Veröffentlichungen und Fachtagen:
Link: Projekte, Veröffentlichungen, Fachtage in schwer verständlicher Sprache

Unsere Modell-Projekte

Ein Modell-Projekt ist ein Projekt,
das es vorher noch nicht gegeben hat und das ein gutes Beispiel für andere sein kann.

Selbsthilfe – Gesundheit – Migration

Dieses Projekt geht von 2017 bis 2018.
Das Geld für das Projekt kommt von den Krankenkassen.
Die Krankenkassen führen es gemeinsam mit dem Sozial-wissenschaftlichen Institut München durch.
Mit dem Projekt möchte man Folgendes herausfinden:

  • Was braucht es in der Gesundheits-Selbsthilfe, 
    dass Menschen für andere Kulturen offen sind?
  • Wie sind die Gesundheits-Selbsthilfe und Gruppen von geflüchteten Menschen und von Migrantinnen und Migranten miteinander vernetzt?
    Und welche Informationen gibt es darüber?

Daraus leiten sich Empfehlungen ab,
wie man die Selbsthilfe im Bereich Gesundheit, geflüchteten Menschen und Migrantinnen und Migranten unterstützen kann.

Befragung zu Initiativen von selbst-organisierten Gruppen von Migrantinnen und Migranten 

Von 2015 bis 2016 hat das Selbsthilfe-Zentrum dem Sozial-wissenschaftlichen Institut München den Auftrag zur Befragung gegeben.
Mit selbst-organisierten Gruppen von Migrantinnen und Migranten und mit Helfer-Gruppen hat man 17 Interviews gemacht.
Damit wollte man herausfinden,
welchen Einsatz es für geflüchtete Menschen und neu angekommene Migrantinnen und Migranten gibt.
Und welche Veranstaltungen es in diesem Bereich gibt.

Die Antworten aus den Interviews haben gezeigt,
dass es Informationen zu verschiedenen Themen gibt.
Deswegen hat das Selbsthilfe-Zentrum folgende Veranstaltungs-Reihen entwickelt:

  • Finanzielle Förder-Möglichkeiten
  • Ausbildung und Studium
  • Gesundheit
  • Politische Teilhabe

Diese Veranstaltungen hat das Selbsthilfe-Zentrum zusammen mit der Förderung Bürgerschaftliches Engagement und mit dem Bündnis Münchner Migranten-Organisationen geplant.

Unter folgendem Link erfahren Sie mehr über die Befragung:
Link: Befragung in schwer verständlicher Sprache

Projekte, Studien und Publikationen


Über die  Beratung und Unterstützung von Interessierten, Engagierten, Gruppen und Initiativen hinaus hat das Selbsthilfezentrum München (SHZ) „Selbsthilfe und Selbstorganisation“ auch inhaltlich  weiterentwickelt und wissenschaftlich befördert. 
Das SHZ initiiert mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft, Gesundheits- und Sozialen Organisationen, Zuschussgebern und Selbsthilfegruppen Projekte, die für die Weiterentwicklung der Selbsthilfe relevante und innovative Themen aufgreifen, sie wissenschaftlich untersuchen und modellhaft umsetzen, um  sie letztlich mit den gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen oder Anforderungen in Beziehung zu setzen. 
Sie finden hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Modellprojekte und Veröffentlichungen, die von Mitarbeiter/innen oder Kooperationspartner/innen des SHZ realisiert wurden. Ein Teil der Publikationen sowie weitere Dokumentationen zu durchgeführten Fachtagen stehen auch unter Materialien zum Download bereit.


Modellprojekte

• 2017-2018 Projekt „Selbsthilfe – Gesundheit – Migration“ in der Landeshauptstadt München

Das Projekt wird finanziert durch die Krankenkassen und in Kooperation mit SIM Sozialplanung und Quartiersentwicklung durchgeführt. Aufbauend auf einer Spezifizierung der derzeitigen Bedarfslage bezüglich einer interkulturellen Öffnung im Bereich der Gesundheitsselbsthilfe im Raum München sowie von verschiedenen Angeboten zur Information und Vernetzung von Gesundheitsselbsthilfegruppen und Migrantenselbstorganisationen werden Handlungsempfehlungen für bedarfsgerechte Maßnahmen der Selbsthilfeunterstützung im Bereich Gesundheit/Migration entwickelt.

• 2015-2016 Befragung von Initiativen der Migrantenselbstorganisation zu ihrem Engagement für Flüchtlinge und Neuankömmlinge und Veranstaltungsreihe

Diese explorative Studie auf der Grundlage von 17 Leitfadeninterviews mit Initiativen der Migrantenselbstorganisation und Helferkreisen wurde im Auftrag des Selbsthilfezentrums von SIM Sozialplanung und Quartiersentwicklung durchgeführt und steht unter http://www.shz-muenchen.de/materialien/dokumentationen/ zum Download zur Verfügung. Ansetzend an den hier benannten Bedarfen konzipierte das Selbsthilfezentrum in Kooperation mit FöBE (Förderung Bürgerschaftlichen Engagements) und MORGEN e.V. (Bündnis Münchner Migrantenorganisationen) eine Veranstaltungsreihe zu den Themen „Finanzielle Fördermöglichkeiten“– „Ausbildung und Studium“– „Gesundheit“ – „Politische Teilhabe“.

• 2009 – 2012 Das Modellprojekt «Soziale Selbsthilfe – Soziale Arbeit und Selbsthilfe» wird im Auftrag des Sozialreferates  gemeinsam mit der Hochschule München, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften durchgeführt. Praxismodelle werden entwickelt und wissenschaftlich begleitet, die exemplarisch aufzeigen, wie Soziale Arbeit in Institutionen Selbsthilfe und Selbstorganisation in die Arbeit einbeziehen kann. 

• 2002 Das Modellprojekt «Kooperation Krankenhaus und Selbsthilfe» wird im Auftrag des Sozialreferates durchgeführt. SHZ und Krankenhaus Neuperlach entwickeln Modelle der Kooperation Selbsthilfe – Kliniken. 

• 2001 – 2005 Das Modellprojekt «dialog – Münchner Ärzte und Selbsthilfegruppen» wird durchgeführt -  finanziert vom Ärztlichen Kreis- und Bezirksverbandes, Referat für Gesundheit und Umwelt und  Krankenkassen. Die Ergebnisse werden 2005 im Abschlußbericht veröffentlicht und dienen als Grundlage zukünftiger Kooperationen von SHZ mit Gesundheitlichen Versorgungssystemen. 
dialog – Abschlussbericht
Bericht wissenschaftliche Begleitung dialog

• 2001 – 2002 Im Rahmen des Forschungsprojektes «Modelle der Einbindung von Selbsthilfe-Initiativen in das gesundheitliche Versorgungssystem» führt das SHZ gemeinsam mit dem Labor für Organisationsentwicklung der Universität Essen eine bundesweite Delphi-Studie zu «Perspektiven und neue Entwicklungen in der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe» durch. Die Ergebnisse fließen ein in «Handlungsempfehlungen für die Zukunft der Selbsthilfe». 

• 1997 – 2000 «Modelle der Einbindung von Selbsthilfe-Initiativen in das gesundheitliche Versorgungssystem», Petra Findeiß, Dr. Tonia Schachl, Prof.Dr. Wolfgang Stark. Die wissenschaftliche Untersuchung von Kooperationsmöglichkeiten im gesundheitlichen Versorgungssystem findet im Rahmen des «Bayerischen Forschungsverbundes Public Health – Öffentliche Gesundheit», finanziert durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie statt.

• 1996 – 1998 Das Modellprojekt «Dezentralisierung der Selbsthilfe in München» wird vom SHZ im Auftrag des Sozialreferates und in Kooperation mit der katholischen Stiftungsfachhochschule durchgeführt.
• 1995 – 1996 Das SHZ erarbeitet ein organisationsinternes Qualitätsmanagement-System (QM), das als Vorreiter im Sozialbereich angesehen wurde. Parallel dazu entwickelt der vom SHZ eingesetzte „AK QM“ Strukturen und Elemente für Modellprojekte zur Einführung von QM im sozialen und gesundheitsbezogenen Bereich, die 1996 mit Unterstützung des Sozial- und Gesundheitsreferates in Einrichtungen umgesetzt werden.

• 1994 – 1995 Im Rahmen des Münchner Forschungsverbundes Public Health wird das Forschungsprojektes «Beratungskonzepte und Dienstleistungen von Selbsthilfe-Initiativen» vom SHZ durchgeführt.

• 1991 Das SHZ veröffentlicht im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln, die Ergebnisse einer Studie «Von der Schwierigkeit sich einzumischen - Über Partizipationsprozesse in der Gesundheitsförderung», Monika Bobzien, Rosa Geislinger, Wolfgang Hillenbrand, Wolfgang Stark. 

Buchveröffentlichung 

• 2012 «Selbsthilfe und soziale Arbeit – Das Feld neu vermessen», Hg. Burkhard Hill, Cornelia Hönidschmidt,  Eva Kreling, Erich Eisenstecken, Klaus Grothe-Bortlik, Gabriela Zink – Juventa-Verlag
• 2010 «Recht für Selbsthilfegruppen», Hg. Selbsthilfezentrum München, Autorin: Renate Mitleger-Lehner, AG SPAK Ratgeber – Verlag Arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer Arbeitskreise
• 2001 «Praxishandbuch Sucht – es gibt immer einen Ausweg», Hg. Rosa Geislinger - Zenit-Verlag
• 1998 «Experten in eigener Sache – Psychiatrie, Selbsthilfe und Modelle der Teilhabe», Hg. Rosa Geislinger - Zenit-Verlag
• 1998 «Empowerment – Neue Handlungskonzepte in der psychosozialen Praxis», Wolfgang Stark - Lambertus-Verlag
• 1995 «Was Selbsthilfe leistet. Ökonomische Wirkungen und sozialpolitische Vertretungen», Hg. Hans-Dieter Engelhardt, Angelika Simeth, Wolfgang Stark u.a. - Lambertus Verlag

Veröffentlichungen im „selbsthilfejahrbuch“
Hg. Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) 

• 2017 "Angebote selbstorganisierter Initiativen von Migrantinnen und Migranten für Geflüchtete und ihre Brückenfunktion für die Integration" Erich Eisenstecken, Andreas Sagner
• 2016 "Freiwillige Helfer und Helferinnen in Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeinitiativen – Umbruch? Krise? Oder ein möglicher Weg zur Bewältigung von Anforderungen?" Erich Eisenstecken
• 2013 "Selbsthilfekulturen und -generationen – Kann gemeinschaftliche Selbsthilfe Unterschiede in Alter, Status, sozialer Lage, Kultur und Herkunft überwinden?", Gabriela Zink
• 2012 «Ergebnisse des Modellprojektes Soziale Selbsthilfe – Soziale Arbeit und Selbsthilfe in München », Eva Kreling
• 2011 «Kooperationen von Kontaktstellen mit Einrichtungen im Sozialen- und Gesundheitsbereich und deren Bedeutung im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagements», Eva Kreling
• 2010 «Kompetenzen in der Selbsthilfegruppenarbeit», Burkhard Hill
und im NAKO INFO 101 «Soziale Arbeit und Selbsthilfe – Das Modellprojekt Soziale Selbsthilfe in München», Eva Kreling, Burkhard Hill und Gabriela Zink
• 2009 «Selbsthilfe, bürgerschaftliches Engagement und sozialräumliche Soziale Arbeit», Burkhard Hill
• 2008  «Wie sich das Angebot von Supervisionen auf die Qualität der Gruppenarbeit auswirkt», Eva Kreling
• 2007  «Ein selbsthilfefreundliches Krankenhaus», Monika Bobzien
• 2005  «Das Interkulturelle in der Selbsthilfeunterstützung», Monika Bobzien
• 2004  «Selbsthilfe und professioneller Bereich bei psychischen Erkrankungen», Rosa Geislinger
• 2003  «Die Auswirkung der finanziellen Förderung auf die inhaltliche Arbeit von Gesundheitsgruppen», Eva Kreling
• 2003  «Kooperationen von Selbsthilfekontaktstellen mit dem professionellen Versorgungssystem», Monika Bobzien
• 2002  «Empowerment-Ansatz in der Supervision mit Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheitsbereich», Eva Kreling