Aktuelles

1. Münchner Nachhaltigkeitskongress

Montag, 04.02.2018, Alte Kongresshalle München, 9 bis 18:00 Uhr
Die Münchner Initiative Nachhaltigkeit (MIN) organisiert mit aktiver Beteiligung von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft den ersten Münchner Nachhaltigkeitskongress. Der Kongress bildet den Start für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges München. [mehr...]

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Als Auftaktveranstaltung diskutieren am 03.02.2019 von 18 bis 20:00 Uhr, auch in der Alten Kongresshalle, Prof. Dr. Karlheinz Geißler, Jonas Geißler und Prof. Dr. Harald Lesch zum Thema „Time is Honey – Nachhaltige Zeitkultur und die Grenzen der Natur“.

(Online-) Anmeldung ab 01.12.2018 möglich

Mehr Infos unter www.M-I-N.net 

 

 


Was München bewegt – Forumtheater im SHZ

Am 4. Dezember 2018 ist der Veranstaltungsraum des Selbsthilfezentrums München im Rahmen der Veranstaltung „Was München bewegt-70 Jahre Menschenrechte“ in eine Plattform zum Thema Menschenrechte verwandelt worden. [mehr...]

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Es kann in einer fatalen Gewaltkette enden, wenn die Chefin den Mitarbeiter anschreit, eine Kettenreaktion, die am Ende mit dem Selbstmord seiner Tochter enden könnte. Es sind Szenen aus dem Alltag, in denen unterdrückende Elemente und Unterdrückte aufeinandertreffen. Situationen in denen die Menschenrechte der Betroffenen nicht respektiert werden. Die aktive Darstellung der Befreiung aus unterdrückten Situationen und Verhältnissen, das ist der Ursprung des Forumtheaters.

Das Forumtheater bietet die Möglichkeit die Zuschauer*innen aus ihrer passiven und konsumierenden Rolle zu befreien, indem es sie mit den Fragen konfrontiert: Was würde ich in so einer Situation tun? Wie könnte ich durch mein Handeln die Situation verändern? Dabei geht es nicht um das Erlernen von Schwarz-Weiß-Denken oder darum klare Trennlinien zwischen richtigem und falschem Verhalten zu ziehen, sondern darum Handlungsspielräume zu eröffnen. Diese Handlungsmöglichkeiten sollen auf der Bühne geprobt und im Alltag gelebt werden. Für den Forumtheaterabend im Selbsthilfezentrum konnten 13 junge Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule München gewonnen werden. Sie hatten sich in den letzten Wochen unter der Anleitung von Fritz Letsch (u.a. Theaterpädagoge und Vorstandsmitglied des Trägervereins zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation) mit der Methode des Forumtheaters auseinandergesetzt und sich darüber dem Thema Menschenrechte angenähert. 

Themen wie Mobbing, Religionsfreiheit und die Beeinflussung durch soziale Medien wurden von den Studenten in kleinen Szenen umgesetzt. Gleich nach der ersten Szene, der Gewaltkette, fand sich die erste Bereitwillige aus dem Publikum, die sich in die Rolle der Unterdrückten einwechseln ließ und die Situation dadurch veränderte. Jede Szene wurde so lange durchgespielt, bis das Publikum der Meinung war, den Konflikt aufgelöst zu haben. Humorvoll und emotional zugleich brachte das Publikum eigene Handlungsvorschläge ein und diskutierte miteinander darüber, inwiefern man durch veränderte Reaktionen der Unterdrückten Verbesserungen herbeiführen könnte.

Augusto Boal, der dieses Theater begründet hat, schrieb einmal: „Akteure sind wir alle. Ein Bürger ist nicht, wer bloß in der Gesellschaft lebt. Ein Bürger ist, wer sie verändert.“

 

Ein gelungener Abend – vor allem durch den beherzten Einsatz der Teilnehmer und Teilnehmerinnen!


Materialien zum Fachtag Selbsthilfe – Gesundheit – Migration

Zum Abschluss des Projekts "Selbsthilfe - Gesundheit - Migration" in Kooperation mit dem Institut SIM Sozialplanung und Quartiersentwicklung (2017-2018) haben wir Engagierte aus Selbsthilfegruppen und aus Migrationsorganisationen, Fachkräfte und Verwaltung aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, sowie professionelle Selbsthilfeunterstützerinnen und Selbsthilfeunterstützer am 23. November 2018 zur Diskussion der Ergebnisse und der gemeinsamen Entwicklung weiterer Perspektiven eingeladen. [mehr...]

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Das Projekt geht den Fragen nach, wie Migrantinnen und Migranten derzeit in der Gesundheitsselbsthilfe engagiert sind und inwieweit das Thema „Migration und Gesundheit“ in Initiativen der Gesundheitsselbsthilfe überhaupt von Relevanz ist.

Einen Stimmungsbericht über den Fachtag und die Power Point Präsentation von Andreas Sagner (SIM) können Sie hier herunterladen:

Stimmungsbericht (pdf, 162 KB)

Power Point Präsentation (pdf, 469 KB)


Der neue ein•blick ist da!

Lesen Sie in der Dezember-Ausgabe: [mehr...]

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Projekt Selbsthilfe – Gesundheit – Migration

 

  • Vorstellung des Projekts
  • Ein Stimmungsbericht über den Fachtag
  • Vorläufige Projektergebnisse

einblick-4-2018 (pdf/2,3 MB)


Wir alle sind München - Jubiläumsveranstaltungen des Münchner Forum e.V. in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum

Vom 28. Oktober bis 22. Dezember 2018 feiert das Münchner Forum e.V. in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum nun sein 50-jähriges Bestehen. [mehr...]

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Programmpunkte sind drei Diskussionsveranstaltungen, eine Ausstellung zum Thema „Wir alle sind München: 50 Jahre Münchner Forum – Engagement von Bürgerinnen und Bürgern“ (6.11. bis 11.11.2018) im Saal des Münchner Stadtmuseums sowie eine Reihe von Stadtspaziergängen, eine Busexkursion und zwei Filmabende mit Diskussionen im Filmmuseum des Münchner Stadtmuseums. Alle Veranstaltungen und die Ausstellung sind kostenfrei.

Programm

 


Zweites Gesamttreffen Münchner Gruppen

Am 16. Juni 2018 fand zum zweiten Mal ein Gesamttreffen für Selbsthilfegruppen und Initiativen aus dem Raum München statt. Knapp 50 Teilnehmer/innen unterschiedlichster Gruppen haben sich zusammengefunden, um einen entspannten Tag miteinander zu verbringen, Erfahrungen auszutauschen und in den Workshops gemeinsam zu diskutieren, zu lachen und zu singen. [mehr...]

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Nach einer Vorstellungsrunde, wo sich zum ersten Mal die drei neuen Mitarbeiterinnen des SHZ-Teams vorstellen konnten, gab es einen Fachvortrag von Frau Prof. Dr. Gabriela Zink von der Hochschule für angewandte Wissenschaften München über die gesellschaftliche Relevanz von Selbsthilfe. Den Vortrag können wir Ihnen hier zur Verfügung stellen: 

Vortrag-Prof.Zink_Selbsthilfe 06 2018 (pdf, 291 KB)

Anschließend wurden die anwesenden Selbsthilfe-Gruppen kurz vorgestellt, um die Vielfältigkeit des Selbsthilfe-Engagements sichtbar zu machen. Nach einer kleinen Stärkung ging es am Nachmittag mit Workshops weiter.

Wir danken allen Teilnehmer/innen für ihre kreativen und bereichernden Beiträge und den gelungenen und motivierenden Tag.  

Die Zusammenfassungen der Ereignisse aus den Workshop-Runden können Sie hier einsehen:

Workshop 1 - Interkulturelle Öffnung - Interkultureller Austausch in Selbsthilfe und Selbstorganisation

Workshop 2 - Die vielen Gesichter von Selbsthilfe und Selbstorganisation

Workshop 3 - Lachyoga

Workshop 4 - Selbsthilfe swingt!


Münchner Manifest

Das Bündnis München Sozial, bei dem das SHZ auch Mitglied ist, hat mit sozial tätigen Verbänden und engagierten Bürgern am Mittwoch, 11. Juli, im Ratskeller ein "Münchner Manifest für europaweite Solidarität und ungeteilte Menschenrechte" vorgestellt. Münchner "jeder Herkunft, jedes Glaubens, jedes Geschlechts und jeder Hautfarbe" würden mit ihm die Stimme erheben, heißt es in dem zweiseitigen Positionspapier. [mehr...]

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Lesen Sie hier die Pressemitteilung und das Manifest:

Münchner Manifest (pdf, 188 KB)

Münchner Manifest_Ihre Unterstützerliste (pdf, 193 KB)

Pressmitteilung vom 11.07.18 (pdf, 404 KB)

Neben der Unterschriftenliste und der Möglichkeit sich formlos unter muenchnermanifest(at)gmx.de zu melden, gibt es einen Onlinepetitionslink unter:

https://www.openpetition.de/petition/online/muenchner-manifest-fuer-europaweite-solidaritaet-und-ungeteilte-menschenrechte

Weitere Informationen unter: www.buendnis-muenchen-sozial.de

Das Bündnis München Sozial, des Sozialpolitischen Diskurs (SoPoDi) und des Sozialpolitischen Forums München (SoPoFo) danken für Ihre Unterstützung!


Erste Informationen zur Datenschutzgrundverordnung

Ab 25.05.2018 gilt in der europäischen Union ein einheitliches Datenschutzrecht – die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO), die auf die immer mehr um sich greifende Datensammlung und -verarbeitung reagiert, um den persönlichen Schutz und das Selbstbestimmungsrecht der Bürgerinnen und Bürger durch diese für alle verbindlichen Bestimmungen besser zu gewährleisten.

Selbsthilfegruppen sind zwar nicht die eigentliche „Zielgruppe“ der Verordnung aber auch sie „speichern“ und „verarbeiten“ sensible Daten, wenn z.B. Listen angelegt werden, die die Teilnehmer/innen personifiziert mit einer Krankheit verknüpfen. [mehr...]

Die bayerische Selbsthilfe-Koordination (SeKo) in Würzburg ist zur Zeit mit der Rechtsanwältin und Buchautorin Renate Mitleger-Lehner dabei, eine Handreichung für Selbsthilfegruppen und -initiativen zu erarbeiten. Sie soll Ende Juli 2018 erscheinen. Bis dahin gibt es erste Informationen, die hier zum Download bereitstehen:

Pressemeldung_Datenschutz_zu-gross_geschrieben (pdf, 777 KB)

Informationen_Datenschutz_Selbsthilfe (pdf, 823 KB)

Muster-Leitvereinbarung_SHG_Datenschutz (pdf, 98 KB)

Weitere Informationen sind auch hier erhältlich:

https://seko-bayern.de

Am Freitag, den 19. Oktober wird es dazu ein Fortbildungsangebot im Selbsthilfezentrum München geben. Sie können sich hierfür bei Herrn Grothe-Bortlik unter: klaus.grothe-bortlik(at)shz-muenchen.de anmelden.

Auch die Selbsthilfekontaktstellen müssen natürlich die neue DS-GVO berücksichtigen. Das Selbsthilfezentrum München wird daher bei allen künftigen Datenerhebungen bzw. -aktualisierungen die Bestimmungen dieser Verordnung beachten. Bis dahin gehen wir davon aus, dass die gegebenen Einverständniserklärungen – die bei uns auch jetzt schon für alle veröffentlichten Daten vorliegen – auch über den 25. Mai hinaus Gültigkeit haben. Sollten Sie jedoch eine Löschung Ihrer Daten wünschen, bitten wir um eine kurze Nachricht. Wir werden dann Ihr Anliegen selbstverständlich berücksichtigen und die Löschung der Daten dokumentieren.


"München Dankt" beim Neujahrsempfang im Selbsthilfezentrum

Mehr als 100 Personen fanden sich am 31.Januar im Selbsthilfezentrum zum traditionellen Neujahrsempfang ein. Der alte und der neue Vorstand des Trägervereins FöSS e.V. - Verein zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation - begrüßte die vielen Selbsthilfeaktiven. [mehr...]

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Stadtrat Christian Müller, SPD, überreichte an sieben Engagierte die Auszeichnung der Landeshauptstadt München für herausragendes Engagement in der Selbsthilfe. 

Lesen Sie hierzu einen Bericht aus dem Westendanzeiger vom 6. Februar:

https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/westend-schwanthalerhoehe-innenstadt/bleiben-sie-bunt,101415.html

 

 


Jahresbericht des Selbsthilfezentrums 2017

Wir haben Ihnen auch dieses Jahr wieder einen bunten Blumenstrauß der Fülle des Selbsthilfe-Engagements und der Aktivitäten des Selbsthilfezentrums zusammengestellt. Wir bedanken uns bei allen, die uns im vergangenen Jahr mit politischer Haltung, mit finanziellen Zuwendungen, fachlicher Bereicherung, ideenreichen Kooperationen und verlässlicher Trägerschaft begleitet und unterstützt haben. Es ist motivierend, unsere Arbeit an den wesentlichen Stellen angebunden und eingebettet zu sehen. [mehr...]

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SHZ-Jahresbericht 2017 (pdf, 6,5 MB) 


Neuer Vorstand des Trägervereins FöSS e.V.

Auf dem Neujahrsempfang wurde der neue Vorstand des SHZ-Trägervereins FöSS e.V. (Verein zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation) vorgestellt, der auf der Mitgliederversammlung im Dezember 2017 gewählt worden war. [mehr...]

Foto zu Beitrag'Neuer Vorstand des Trägervereins FöSS e.V.'
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Susanne Veit ist der Selbsthilfe schon jahrzehntelang verbunden. Als Verantwortliche der Organisation und Leitung eines selbstorganisierten Münchner Familienzentrums hat sie schon in den Anfangsjahren der Bewegung den Selbsthilfegedanken befördert und ist im Laufe der Zeit zur allseits anerkannten Repräsentantin der Familienselbsthilfe avanciert. Zum einen gründete sie den Landesverband der Mütter- und Familienzentren Bayern, dessen Geschäftsführerin sie ist, zum anderen übernahm sie einen ständigen Sitz im Selbsthilfebeirat der Landeshauptstadt München.

Prof. Dr. Gabriela Zink, Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Fakultät für Sozialwissenschaften, steht an ihrer Hochschule als eine der wenigen Lehrkräfte für das Thema Selbsthilfe. Sie hatte in den Jahren 2009 – 2012 u.a. das Modellprojekt „Soziale Selbsthilfe – Soziale Arbeit und Selbsthilfe“ durchgeführt, in dessen Folge ein Buch erscheinen ist (Selbsthilfe und Soziale Arbeit
: Das Feld neu vermessen, BeltzJuventa 2013) und das Aufgabengebiet des SHZ durch das Konzept der Dezentralisierung erweitert wurde.

Fritz Letsch bildet das verbindende Element. Er ist seit über 15 Jahren im Vorstand des FöSS e.V. und trägt die gute Tradition in die neue Ära. Er steht wie kein anderer für die vielfältige, bunte Selbsthilfelandschaft und die unkonventionellen, eigensinnigen Aspekte des Selbstorganisationsgedankens. Als Theater- und Sexualpädagoge, als Gestalt-Coach, Supervisor, Rundfunkmoderator u.v.m. bespielt er ein breites Feld der Zukunftswerkstätten, barcamps, Forumtheater usw.