Aktuelles

Volksbegehren: Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern

>>>Stell dir vor, es geht dir schlecht und niemand kommt!<<<
Pflege geht uns alle an, irgendwann.
Worum geht es?
Wer kennt es nicht: überlastete Pflegekräfte, überfüllte Notaufnahmen, zu wenig Zeit für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Laut Gewerkschaft ver.di fehlen ca. 12.000 Pflegestellen in Bayerns Krankenhäusern. In deutschen Kliniken herrscht Kostendruck. Vor allem in der Pflege wurden Stellen abgebaut, um mit geringeren Kosten ausgeglichene Betriebsergebnisse (bei öffentlichen und freigemeinnützigen Trägern) bzw. hohe Renditen (bei privaten Klinikträgern) zu erzielen. [mehr...]

Dabei werden immer mehr Menschen stationär im Krankenhaus und mit immer mehr Operationen und anderen Behandlungen therapiert. Die Arbeit v.a. in der Pflege ist mittlerweile so belastend, unbefriedigend und unattraktiv, dass immer mehr Pflegepersonen auf Teilzeit reduzieren oder ganz aufhören. Durchschnittlich nur 7 ½ Jahre halten Krankenpfleger und Krankenschwestern es im Beruf aus.

Um das Wohl und die Sicherheit von Patientinnen und Patienten zu gewährleisten und um durch eine spürbare Verbesserung der Arbeitsbedingungen den Pflegeberuf aufzuwerten haben sieben Initiatoren das Volksbegehren „Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern“ gestartet.

Der Gesundheitsladen München e.V. unterstützt das Volksbegehren. Hier können Unterschriftenlisten abgeholt und wieder abgegeben, Infomaterial und Plakate abgeholt werden in den Zeiten täglich 10-16 Uhr und Freitag 10-13 Uhr sowie nach Absprache.

 

Ansprechpartner bei uns:  Adelheid Schulte-Bocholt und Peter FriemeltTel. 089- 76 75 55 22 

Unterstützen bitte auch Sie dieses wichtige Volksbegehren durch Ihre Unterschrift, der Sammlung von Unterschriften oder der Weiterleitung dieser mail an InteressentInnen, damit auch in Zukunft „... jemand kommt, wenn es Ihnen schlecht geht."

 

 Ausführliche weitergehende Informationen zum Volksbegehren gibt es unter:

 www.stoppt-pflegenotstand.de.

 

Volksbegehren gegen den Pflegenotstand


Münchner Manifest

Das Bündnis München Sozial, bei dem das SHZ auch Mitglied ist, hat mit sozial tätigen Verbänden und engagierten Bürgern am Mittwoch, 11. Juli, im Ratskeller ein "Münchner Manifest für europaweite Solidarität und ungeteilte Menschenrechte" vorgestellt. Münchner "jeder Herkunft, jedes Glaubens, jedes Geschlechts und jeder Hautfarbe" würden mit ihm die Stimme erheben, heißt es in dem zweiseitigen Positionspapier. [mehr...]

Foto zu Beitrag'Münchner Manifest'
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Lesen Sie hier die Pressemitteilung und das Manifest:

Münchner Manifest (pdf, 188 KB)

Münchner Manifest_Ihre Unterstützerliste (pdf, 193 KB)

Pressmitteilung vom 11.07.18 (pdf, 404 KB)

Neben der Unterschriftenliste und der Möglichkeit sich formlos unter muenchnermanifest(at)gmx.de zu melden, gibt es einen Onlinepetitionslink unter:

https://www.openpetition.de/petition/online/muenchner-manifest-fuer-europaweite-solidaritaet-und-ungeteilte-menschenrechte

Weitere Informationen unter: www.buendnis-muenchen-sozial.de

Das Bündnis München Sozial, des Sozialpolitischen Diskurs (SoPoDi) und des Sozialpolitischen Forums München (SoPoFo) danken für Ihre Unterstützung!


Zweites Gesamttreffen Münchner Gruppen

Am 16. Juni 2018 fand zum zweiten Mal ein Gesamttreffen für Selbsthilfegruppen und Initiativen aus dem Raum München statt. Knapp 50 Teilnehmer/innen unterschiedlichster Gruppen haben sich zusammengefunden, um einen entspannten Tag miteinander zu verbringen, Erfahrungen auszutauschen und in den Workshops gemeinsam zu diskutieren, zu lachen und zu singen. [mehr...]

Foto zu Beitrag'Zweites Gesamttreffen Münchner Gruppen'
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Nach einer Vorstellungsrunde, wo sich zum ersten Mal die drei neuen Mitarbeiterinnen des SHZ-Teams vorstellen konnten, gab es einen Fachvortrag von Frau Prof. Dr. Gabriela Zink von der Hochschule für angewandte Wissenschaften München über die gesellschaftliche Relevanz von Selbsthilfe. Den Vortrag können wir Ihnen hier zur Verfügung stellen: 

Vortrag-Prof.Zink_Selbsthilfe 06 2018 (pdf, 291 KB)

Anschließend wurden die anwesenden Selbsthilfe-Gruppen kurz vorgestellt, um die Vielfältigkeit des Selbsthilfe-Engagements sichtbar zu machen. Nach einer kleinen Stärkung ging es am Nachmittag mit Workshops weiter.

Wir danken allen Teilnehmer/innen für ihre kreativen und bereichernden Beiträge und den gelungenen und motivierenden Tag.  

Eine Zusammenfassung der Ereignisse aus den Workshop-Runden können Sie in Kürze hier einsehen.


Der neue ein•blick ist da!

Lesen Sie in der Juni-Ausgabe: [mehr...]

Foto zu Beitrag'Der neue ein•blick ist da!'
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SELBSTHILFE UND INKLUSION

  • Was hat Selbsthilfe mit Inklusion zu tun?

  • Zum Inklusionsbegriff aus dem Blickwinkel der Selbsthilfe

  • Un-erhört oder unerhört!?

einblick-2-2018 (pdf, 1,5 MB)


Erste Informationen zur Datenschutzgrundverordnung

Ab 25.05.2018 gilt in der europäischen Union ein einheitliches Datenschutzrecht – die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO), die auf die immer mehr um sich greifende Datensammlung und -verarbeitung reagiert, um den persönlichen Schutz und das Selbstbestimmungsrecht der Bürgerinnen und Bürger durch diese für alle verbindlichen Bestimmungen besser zu gewährleisten.

Selbsthilfegruppen sind zwar nicht die eigentliche „Zielgruppe“ der Verordnung aber auch sie „speichern“ und „verarbeiten“ sensible Daten, wenn z.B. Listen angelegt werden, die die Teilnehmer/innen personifiziert mit einer Krankheit verknüpfen. [mehr...]

Die bayerische Selbsthilfe-Koordination (SeKo) in Würzburg ist zur Zeit mit der Rechtsanwältin und Buchautorin Renate Mitleger-Lehner dabei, eine Handreichung für Selbsthilfegruppen und -initiativen zu erarbeiten. Sie soll Ende Juli 2018 erscheinen. Bis dahin gibt es erste Informationen, die hier zum Download bereitstehen:

Pressemeldung_Datenschutz_zu-gross_geschrieben (pdf, 777 KB)

Informationen_Datenschutz_Selbsthilfe (pdf, 823 KB)

Muster-Leitvereinbarung_SHG_Datenschutz (pdf, 98 KB)

Weitere Informationen sind auch hier erhältlich:

https://seko-bayern.de

Am Freitag, den 19. Oktober wird es dazu ein Fortbildungsangebot im Selbsthilfezentrum München geben. Sie können sich hierfür bei Herrn Grothe-Bortlik unter: klaus.grothe-bortlik(at)shz-muenchen.de anmelden.

Auch die Selbsthilfekontaktstellen müssen natürlich die neue DS-GVO berücksichtigen. Das Selbsthilfezentrum München wird daher bei allen künftigen Datenerhebungen bzw. -aktualisierungen die Bestimmungen dieser Verordnung beachten. Bis dahin gehen wir davon aus, dass die gegebenen Einverständniserklärungen – die bei uns auch jetzt schon für alle veröffentlichten Daten vorliegen – auch über den 25. Mai hinaus Gültigkeit haben. Sollten Sie jedoch eine Löschung Ihrer Daten wünschen, bitten wir um eine kurze Nachricht. Wir werden dann Ihr Anliegen selbstverständlich berücksichtigen und die Löschung der Daten dokumentieren.


"München Dankt" beim Neujahrsempfang im Selbsthilfezentrum

Mehr als 100 Personen fanden sich am 31.Januar im Selbsthilfezentrum zum traditionellen Neujahrsempfang ein. Der alte und der neue Vorstand des Trägervereins FöSS e.V. - Verein zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation - begrüßte die vielen Selbsthilfeaktiven. [mehr...]

Foto zu Beitrag'"München Dankt" beim Neujahrsempfang im Selbsthilfezentrum'
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Stadtrat Christian Müller, SPD, überreichte an sieben Engagierte die Auszeichnung der Landeshauptstadt München für herausragendes Engagement in der Selbsthilfe. 

Lesen Sie hierzu einen Bericht aus dem Westendanzeiger vom 6. Februar:

https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/westend-schwanthalerhoehe-innenstadt/bleiben-sie-bunt,101415.html

 

 


Jahresbericht des Selbsthilfezentrums 2017

Wir haben Ihnen auch dieses Jahr wieder einen bunten Blumenstrauß der Fülle des Selbsthilfe-Engagements und der Aktivitäten des Selbsthilfezentrums zusammengestellt. Wir bedanken uns bei allen, die uns im vergangenen Jahr mit politischer Haltung, mit finanziellen Zuwendungen, fachlicher Bereicherung, ideenreichen Kooperationen und verlässlicher Trägerschaft begleitet und unterstützt haben. Es ist motivierend, unsere Arbeit an den wesentlichen Stellen angebunden und eingebettet zu sehen. [mehr...]

Foto zu Beitrag'Jahresbericht des Selbsthilfezentrums 2017'
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SHZ-Jahresbericht 2017 (pdf, 6,5 MB) 


Aktuelles Projekt und Fachtag: Selbsthilfe – Gesundheit – Migration

Aktuell arbeitet das Team des Selbsthilfezentrums an einem Projekt zum Themenfeld „Selbsthilfe-Gesundheit-Migration“ in Kooperation mit dem Institut SIM Sozialplanung und Quartiersentwicklung (2017-2018). Das Projekt geht den Fragen nach, wie Migrantinnen und Migranten derzeit in der Gesundheitsselbsthilfe engagiert sind und inwieweit das Thema „Migration und Gesundheit“ in Initiativen der Gesundheitsselbsthilfe überhaupt von Relevanz ist. [mehr...]

Zielsetzungen sind damit neben der Spezifizierung der Ausgangssituation die Information von Migrantenselbstorganisationen über vorhandene gesundheitliche Angebote der Selbsthilfe sowie der professionellen Gesundheitsversorgung als auch die Vernetzung von Gesundheitsselbsthilfe und Migrantenselbstorganisationen.

Dazu werden sowohl mit Methoden der qualitativen Sozialforschung Daten erhoben als auch verschiedene Veranstaltungen für Engagierte durchgeführt, die der Information von Menschen mit Migrationserfahrung sowie der Vernetzung zwischen Migrantenorganisationen und Gesundheitsselbsthilfe dienen.

Die Projektergebnisse werden im kommenden Herbst auf einem Fachtag („Selbsthilfe – Gesundheit – Migration“ am 23. November 2018) vorgestellt. Sie sollen dort sowohl mit Engagierten aus Gesundheitsselbsthilfe und Migrantenorganisationen als auch mit Fachkräften aus der Selbsthilfeunterstützung sowie dem Migrations- und Gesundheitsbereich diskutiert werden. Eine Einladung zum Fachtag folgt – außerdem werden wir Sie an dieser Stelle weiter informieren. Ihre Ansprechpartner im SHZ: Erich Eisenstecken, erich.eisenstecken(at)shz-muenchen.de, Ina Plambeck: ina.plambeck@shz-muenchen.de.


Neuer Vorstand des Trägervereins FöSS e.V.

Auf dem Neujahrsempfang wurde der neue Vorstand des SHZ-Trägervereins FöSS e.V. (Verein zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation) vorgestellt, der auf der Mitgliederversammlung im Dezember 2017 gewählt worden war.
Der bisherige Vorstand war nun schon seit über 15 Jahren im Amt. So war für zwei Mitglieder die Zeit gekommen, sich etwas zurückzulehnen und die erste Reihe der Verantwortung anderen zu überlassen.

Mandy Leschber, als Kassier zuständig für die Finanzen, und Wolfhard Mauer, als Vorstandsvorsitzender, hatten angekündigt, nicht mehr für eine weitere Legislaturperiode zu kandidieren. Auch an dieser Stelle sagen wir nochmals ganz herzlich Dank für die langen, langen Jahre der verlässlichen Vorstandsarbeit, in die auch stürmische Zeiten des SHZ gefallen sind. Wir freuen uns, dass es gelungen ist, die beiden vakant gewordenen Vorstandsposten mit verdienten und renommierten Persönlichkeiten des öffentlichen Selbsthilfelebens zu besetzen. [mehr...]

Foto zu Beitrag'Neuer Vorstand des Trägervereins FöSS e.V.'
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Susanne Veit ist der Selbsthilfe schon jahrzehntelang verbunden. Als Verantwortliche der Organisation und Leitung eines selbstorganisierten Münchner Familienzentrums hat sie schon in den Anfangsjahren der Bewegung den Selbsthilfegedanken befördert und ist im Laufe der Zeit zur allseits anerkannten Repräsentantin der Familienselbsthilfe avanciert. Zum einen gründete sie den Landesverband der Mütter- und Familienzentren Bayern, dessen Geschäftsführerin sie ist, zum anderen übernahm sie einen ständigen Sitz im Selbsthilfebeirat der Landeshauptstadt München.

Prof. Dr. Gabriela Zink, Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Fakultät für Sozialwissenschaften, steht an ihrer Hochschule als eine der wenigen Lehrkräfte für das Thema Selbsthilfe. Sie hatte in den Jahren 2009 – 2012 u.a. das Modellprojekt „Soziale Selbsthilfe – Soziale Arbeit und Selbsthilfe“ durchgeführt, in dessen Folge ein Buch erscheinen ist (Selbsthilfe und Soziale Arbeit
: Das Feld neu vermessen, BeltzJuventa 2013) und das Aufgabengebiet des SHZ durch das Konzept der Dezentralisierung erweitert wurde.

Fritz Letsch bildet das verbindende Element. Er ist seit über 15 Jahren im Vorstand des FöSS e.V. und trägt die gute Tradition in die neue Ära. Er steht wie kein anderer für die vielfältige, bunte Selbsthilfelandschaft und die unkonventionellen, eigensinnigen Aspekte des Selbstorganisationsgedankens. Als Theater- und Sexualpädagoge, als Gestalt-Coach, Supervisor, Rundfunkmoderator u.v.m. bespielt er ein breites Feld der Zukunftswerkstätten, barcamps, Forumtheater usw.


Achtung! Verschoben auf Herbst 2018: Information und Austausch „Gemeinsames Engagement und das Selbsthilfezentrum München“

Lernen Sie das Engagement und den gegenseitigen Austausch von Selbsthilfegruppen und selbstorganisierten Initiativen kennen und erfahren Sie, warum es sich vor allem im dritten Lebensabschnitt lohnt, gemeinsam aktiv zu werden. [mehr...]

Das Selbsthilfezentrum stellt Münchener Gruppen mit unterschiedlichen sozialen und gesundheitlichen Themen vor sowie seine kostenfreien Beratungs- und Unterstützungsangebote für Bürger und Engagierte.

Teilnahme kostenfrei, bitte anmelden im ASZ Thalkirchen: 089 - 74 12 77 90


Qualifizierungsbörse bis August 2018

Das FöBE Projektbüro – Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement – hat für Sie ein breites Spektrum an Qualifizierungsangeboten von Münchner Einrichtungen zusammengetragen. [mehr...]

Die Angebote richten sich an engagierte Bürger/innen sowie hauptamtliche Kräfte. Sie finden die Veranstaltungen auf der Internetseite von FöBE unter: www.foebe-muenchen.de