Aktuelles

Soziale Selbsthilfe darf nicht vergessen werden

Theresa Keidel und Klaus Grothe-Bortlik vom Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. (SeKo Bayern e.V.) stellten der Ehrenamtsbeauftragten Eva Gottstein die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Selbsthilfe dar und regten Maßnahmen zur weiteren Unterstützung an. [mehr...]

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Während vor Jahren die ehrenamtlich organisierte Selbsthilfe z.B. von medizinischer Seite zum Teil noch skeptisch beäugt wurde, ist sie an vielen Orten mittlerweile ein starker Partner von Krankenhäusern, Ärzten, Apothekern und Psychotherapeut*innen. Auch erhielten die Gesundheitsselbsthilfe finanzielle Förderung von mehreren Seiten. Soziale Selbsthilfegruppen hätten dagegen das Problem, dass sie in den meisten bayerischen Regionen keine Förderung erhalten. Ein Vorschlag wäre deshalb, soziale Selbsthilfegruppen ähnlich wie Gesundheits-Selbsthilfegruppen finanziell zu unterstützen. „Neben denjenigen Selbsthilfegruppen, die sich mit Gesundheitsthemen auseinandersetzen, dürfen die Gruppen im sozialen Bereich nicht vergessen werden, wenn es um staatliche Unterstützung geht“, plädierte Gottstein zum Abschluss des Gesprächs.


Pressemeldung: Selbsthilfeunterstützung in Bayern vorbildlich

Zu einem Informationsaustausch trafen sich Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer und Vertreter*innen des Vereins Selbsthilfekontaktstellen Bayern (SeKo Bayern) in München. [mehr...]

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Dabei betonte Staatsministerin Kerstin Schreyer die Bedeutung der Selbsthilfe:Füreinander da sein und sich gegenseitig helfen: Selbsthilfe ist eine ganz besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements. Wir brauchen verschiedene Angebote für Menschen, die in Notlagen sind. Dazu gehören die professionellen Anbieter ebenso wie Angehörigengruppen und auch die Selbsthilfe. So werden gerade die alltäglichen Herausforderungen ein Stückchen kleiner, wenn man weiß, man ist damit nicht allein. Daher vielen Dank für diese wichtige Arbeit!“ 

Lesen sie hier die ganze Pressemitteilung


Rund 70 Selbsthilfeaktive beim Bundestreffen Junge Selbsthilfe in Duderstadt

Von lokalen Selbsthilfegruppen zur bundesweiten Bewegung: Unter dem Motto "Zusammen mehr!" trafen sich vom 1. bis 3. März 2019 70 junge Selbsthilfeaktive im Alter zwischen 18 und 35 Jahren zum Bundestreffen Junge Selbsthilfe 2019 im niedersächsischen Duderstadt. [mehr...]

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Lesen Sie hier die vollständige NAKOS Pressemitteilung.


Der neue ein•blick ist da!

Lesen Sie in der März-Ausgabe: [mehr...]

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Kooperation zwischen Selbsthilfe und professionellen Einrichtungen

 

  • Neues Buch aus dem SHZ
  • Buchpräsentation
  • Interview mit Hannah Suttner aus dem Nachbarschaftstreff Ramersdorf-Süd

einblick-1-2019 (pdf/1,7 MB)


Wir hilft!“ Aktionswoche Selbsthilfe 2019

Die Aktionswoche Selbsthilfe findet bundesweit auf Initiative des Paritätischen Gesamtverbands vom 18. bis 25. Mai 2019 statt. Unter dem Motto „Wir hilft“ sind verschieden Veranstaltungen von Selbsthilfekontaktstellen und Selbsthilfegruppen geplant. [mehr...]

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Unter dem Motto "Was Sie schon immer einmal über Selbsthilfe wissen wollten" veranstaltet das Selbsthilfezentrum München im Rahmen dieser Aktionswoche am 18. Mai 2019 von 15 Uhr bis 18 Uhr ein offenes Begegnungs-Cafe´ in den Räumen in der Westendstraße 151. Bei kostenlosem Kaffee und Kuchen, können sich Interessiert über Selbsthilfe informieren und einen entspannten Nachmittag verbringen.

Selbsthilfe-Aktive, die gerne ihre Gruppe in diesem Rahmen vorstellen möchten, melden sich bitte bei Eva Parashar; Tel.: 089-53 29 56 26 oder E-Mail:

eva.parashar(at)shz-muenchen.de

Weitere Infos zu der bundesweiten Aktionswoche finden Sie hier

eva.parashar(at)shz-muenchen.de


Münchner Stiftungsfrühling 2019

Sa. 23. bis Fr. 29. März 2019
Seit Jahrhunderten sind Stiftungen die Basis für eine konstruktive gesellschaftliche Mitgestaltung. Wer stiftet, schafft Möglichkeiten und setzt damit den Keim für neue Wege, für Individualität und Selbstbestimmung, für Zukunft. Er lässt Ideen sprießen und Projekte erblühen, im Frühling und zu anderen Jahreszeiten. Der MünchnerStiftungsFrühling (MSF) möchte zeigen, wo überall in München Stiftungen einen Beitrag zu einer lebenswerten Gesellschaft leisten, als Impulsgeber fungieren und unsere Stadt bereichern. [mehr...]

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Einem eintägigen zentralen Auftakt in der BMW Welt mit unterschiedlichen Einzelveranstaltungen folgen dezentrale Angebote an den Folgetagen, bei denen die Stiftungen direkt zu sich oder zu aktuellen Projektpartnern einladen. Auch Fachveranstaltungen zum Thema „Stiftungsmanagement“ dürfen nicht fehlen und belegen, wo Stiftungen und deren Mitarbeitern in der Stadt München für Teilhabe sorgen. Dieses Jahr wird es einen reduzierten Standbereich geben, dafür aber wieder viele aktive Mitmachangebote.  

Das Programm und weiter Infos finden Sie hier

 


Neujahrsempfang im SHZ und Verleihung von "München dankt"

Der Neujahrsempfang am 30.01.2019 war wie immer ein wunderbarer Abend, an dem sich rund 100 selbsthilfeaktive aus München bei einem angenehmen Rahmenprogramm begegnen konnten. Neben dem musikalischen und kulinarischen Programm, wurden auch dieses Mal Aktive aus Selbsthilfegruppen von der Stadt München für ihr Engagement ausgezeichnet. [mehr...]

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„Ihr Motto ist nicht: Ich helfe mir selbst, sondern ich kümmere mich um andere. Was Sie hier machen ist nicht selbstverständlich und verdient hohen Respekt!“ Mit diesen Worten eröffnete Stadtrat Christian Müller die Verleihung des Preises „München dankt!“ der Landeshauptstadt München. Sieben von ihnen nahmen die Ehrung am Neujahrsempfang entgegen:

Barbara Weschke-Scheer – Leiterin der Selbsthilfegruppen ILCO (Stoma-Träger) und PUB (Partner und Behinderte)

Bernd Strohschein  – Leiter der Tinnitus-Selbsthilfegruppe München

Dr. Franz A. Straube – Leiter der Diabetes Selbsthilfegruppe München

Hannelore Penzkofer Leiterin der Polio-Selbsthilfe des Bundesverbandes Poliomyelitis e.V., Regionalgruppe 85

Birgit Krämer – Leiterin einer Selbsthilfegruppe der Münchner Psychiatrie Erfahrenen MüPE e.V. und Vorstandsmitglied

Stephanie Breiteneicher – Leiterin der Selbsthilfegruppe CRPS/Morbus Sudeck und Stellvertretende Gruppenleiterin der SHG crps-miteinander München

Abdu kadir Ali Mohamed seit 2010 Gründer der Migrantenselbstorganisation Somalische Maanta e.V

 

 


Neue SHZ-Publikation: Kooperation von Fachkräften, Selbsthilfe und Selbstorganisation. Ein Leitfaden für die Praxis.

Dieser Leitfaden vermittelt zentrale Informationen zum Thema Selbsthilfe und Selbstorganisation und gibt praktische Hilfestellung bei der Anbahnung und Weiterentwicklung von Kooperationen zwischen professionellen Diensten des Gesundheits- und Sozialwesens und Selbsthilfegruppen sowie selbstorganisierten Initiativen unterschiedlichster Art. Es wird deutlich, welche Bedeutung die Zusammenarbeit zwischen professionellen Diensten und Selbsthilfeinitiativen hat, welche Formen und Möglichkeiten der Kooperation denkbar sind und welche Voraussetzungen für eine fruchtbare Zusammenarbeit notwendig sind. [mehr...]

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Der Leitfaden richtet sich einerseits an professionelle Dienste, die mit Selbsthilfeinitiativen zusammenar­beiten möchten, andererseits an Selbsthilfeinitiativen und an professionelle Einrichtungen der Selbsthilfeunterstützung (sog. Selbsthilfekontaktstellen).

Das Buch beinhaltet eine Sammlung von Arbeitsinstrumenten, die für die praktische Gestaltung von Kooperationen oder die Unterstützung von Selbsthilfeinitiativen hilfreich sind sowie eine Zusammenstellung relevanter Ansprechpersonen aus dem Bereich der Selbsthilfeunterstützung.

 

„Kooperation von Fachkräften,
Selbsthilfe und Selbstorganisation“

ISBN 978-3-945959-33-6,

Preis: 10,- Euro,

ist im Buchhandel, beim Verlag oder


direkt beim Selbsthilfezentrum München erhältlich

Kooperationspartner und Selbsthilfegruppen aus München wenden sich bitte wegen gesonderter Konditionen ausschließlich an das Selbsthilfezentrum München.

Selbsthilfezentrum München, Westendstraße 68, 80339 München,

Telefon 089/532956-19, Telefax 089/532956-49, ingrid.mayerhofer(at)shz-muenchen.de

AG SPAK Bücher,
Holzheimer Str. 7, 89233 Neu-Ulm

Telefon 07308/919261, Telefax 07308/919095, spak-buecher(at)leibi.de

 

 


Erste Informationen zur Datenschutzgrundverordnung

Ab 25.05.2018 gilt in der europäischen Union ein einheitliches Datenschutzrecht – die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO), die auf die immer mehr um sich greifende Datensammlung und -verarbeitung reagiert, um den persönlichen Schutz und das Selbstbestimmungsrecht der Bürgerinnen und Bürger durch diese für alle verbindlichen Bestimmungen besser zu gewährleisten.

Selbsthilfegruppen sind zwar nicht die eigentliche „Zielgruppe“ der Verordnung aber auch sie „speichern“ und „verarbeiten“ sensible Daten, wenn z.B. Listen angelegt werden, die die Teilnehmer/innen personifiziert mit einer Krankheit verknüpfen. [mehr...]

Die bayerische Selbsthilfe-Koordination (SeKo) in Würzburg ist zur Zeit mit der Rechtsanwältin und Buchautorin Renate Mitleger-Lehner dabei, eine Handreichung für Selbsthilfegruppen und -initiativen zu erarbeiten. Sie soll Ende Juli 2018 erscheinen. Bis dahin gibt es erste Informationen, die hier zum Download bereitstehen:

Pressemeldung_Datenschutz_zu-gross_geschrieben (pdf, 777 KB)

Informationen_Datenschutz_Selbsthilfe (pdf, 823 KB)

Muster-Leitvereinbarung_SHG_Datenschutz (pdf, 98 KB)

Weitere Informationen sind auch hier erhältlich:

https://seko-bayern.de

Am Freitag, den 19. Oktober wird es dazu ein Fortbildungsangebot im Selbsthilfezentrum München geben. Sie können sich hierfür bei Herrn Grothe-Bortlik unter: klaus.grothe-bortlik(at)shz-muenchen.de anmelden.

Auch die Selbsthilfekontaktstellen müssen natürlich die neue DS-GVO berücksichtigen. Das Selbsthilfezentrum München wird daher bei allen künftigen Datenerhebungen bzw. -aktualisierungen die Bestimmungen dieser Verordnung beachten. Bis dahin gehen wir davon aus, dass die gegebenen Einverständniserklärungen – die bei uns auch jetzt schon für alle veröffentlichten Daten vorliegen – auch über den 25. Mai hinaus Gültigkeit haben. Sollten Sie jedoch eine Löschung Ihrer Daten wünschen, bitten wir um eine kurze Nachricht. Wir werden dann Ihr Anliegen selbstverständlich berücksichtigen und die Löschung der Daten dokumentieren.


Gruppeninventur – freie Termine

Was ist mit Gruppeninventur gemeint?
Die Gruppeninventur ist ein Angebot von SeKo Bayern e.V., das sehr erfolgreich im Jahr 2017 in Bayern startete. Bei der Gruppeninventur kann die Selbsthilfegruppe gemeinsam darüber nachdenken, was momentan gut läuft, wie Aufgaben zukünftig verteilt werden können und wo es vielleicht etwas zu ändern gibt.
Die Mitglieder einer Selbsthilfegruppe können sich dazu bei einem 3–4 stündigen Treffen in einer anderen bayerischen Stadt austauschen. [mehr...]

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Die Moderation übernimmt ein/e erfahrene/r Selbsthilfeberater/in, die gerade weil sie die Gruppe nicht kennt, neutral und vertraulich das Gespräch moderiert.

Folgende Termine sind noch frei und können gebucht werden.

Nürnberg: 22. Februar, 15 Uhr bis 19 Uhr

Rosenheim: 5. April,  14 Uhr bis 18 Uhr

und 17. Mai, 14 Uhr bis 18 Uhr

München: 19. Juli, Zeit nach Vereinbarung

und 27. September, Zeit nach Vereinbarung

Mühldorf: 18. Oktober, 14 Uhr bis 18 Uhr

und 15. November, 14 Uhr bis 18 Uhr

Nähere Informationen über dieses kostenfreie Angebot erfahren Sie hier im Flyer: 

Gruppeninventur_Flyer_2019 (pdf, 303 KB)


Jahresbericht des Selbsthilfezentrums 2017

Wir haben Ihnen auch dieses Jahr wieder einen bunten Blumenstrauß der Fülle des Selbsthilfe-Engagements und der Aktivitäten des Selbsthilfezentrums zusammengestellt. Wir bedanken uns bei allen, die uns im vergangenen Jahr mit politischer Haltung, mit finanziellen Zuwendungen, fachlicher Bereicherung, ideenreichen Kooperationen und verlässlicher Trägerschaft begleitet und unterstützt haben. Es ist motivierend, unsere Arbeit an den wesentlichen Stellen angebunden und eingebettet zu sehen. [mehr...]

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SHZ-Jahresbericht 2017 (pdf, 6,5 MB) 


Neuer Vorstand des Trägervereins FöSS e.V.

Auf dem Neujahrsempfang wurde der neue Vorstand des SHZ-Trägervereins FöSS e.V. (Verein zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation) vorgestellt, der auf der Mitgliederversammlung im Dezember 2017 gewählt worden war. [mehr...]

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Susanne Veit ist der Selbsthilfe schon jahrzehntelang verbunden. Als Verantwortliche der Organisation und Leitung eines selbstorganisierten Münchner Familienzentrums hat sie schon in den Anfangsjahren der Bewegung den Selbsthilfegedanken befördert und ist im Laufe der Zeit zur allseits anerkannten Repräsentantin der Familienselbsthilfe avanciert. Zum einen gründete sie den Landesverband der Mütter- und Familienzentren Bayern, dessen Geschäftsführerin sie ist, zum anderen übernahm sie einen ständigen Sitz im Selbsthilfebeirat der Landeshauptstadt München.

Prof. Dr. Gabriela Zink, Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Fakultät für Sozialwissenschaften, steht an ihrer Hochschule als eine der wenigen Lehrkräfte für das Thema Selbsthilfe. Sie hatte in den Jahren 2009 – 2012 u.a. das Modellprojekt „Soziale Selbsthilfe – Soziale Arbeit und Selbsthilfe“ durchgeführt, in dessen Folge ein Buch erscheinen ist (Selbsthilfe und Soziale Arbeit
: Das Feld neu vermessen, BeltzJuventa 2013) und das Aufgabengebiet des SHZ durch das Konzept der Dezentralisierung erweitert wurde.

Fritz Letsch bildet das verbindende Element. Er ist seit über 15 Jahren im Vorstand des FöSS e.V. und trägt die gute Tradition in die neue Ära. Er steht wie kein anderer für die vielfältige, bunte Selbsthilfelandschaft und die unkonventionellen, eigensinnigen Aspekte des Selbstorganisationsgedankens. Als Theater- und Sexualpädagoge, als Gestalt-Coach, Supervisor, Rundfunkmoderator u.v.m. bespielt er ein breites Feld der Zukunftswerkstätten, barcamps, Forumtheater usw.