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Förderung durch das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landes-Hauptstadt München

Das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landes-Hauptstadt München fördert Selbsthilfe-Gruppen, die sich mit der Bewältigung von chronischen Krankheiten beschäftigen.
Chronisch bedeutet dauerhaft.
Eine chronische Krankheit ist zum Beispiel Diabetes. 
Für das Genehmigen von diesen Förderungen gibt es bestimmte Richtlinien. Das sind Regeln.
Für die Förderung gelten die Richtlinien im Bereich für Gesundheit und Umwelt.

Förderung durch den Freistaat Bayern

Eine Förderung vom Freistaat Bayern bekommen auch Selbsthilfe-Gruppen,
die sich mit chronischen Krankheiten vom Körper und mit Behinderungenbeschäftigen.
Die Förderung bezahlt das Sozial-Ministerium.
Sie beträgt bis zu 400 Euro im Jahr.
Eine Förderung kann auch die Familien-Selbsthilfe bekommen, besonders Mütter-Zentren und Familien-Zentren.

Unter folgendem Link erfahren Sie mehr zu diesen Förderungen:
Link: Förderungen vom Freistaat Bayern in schwer verständlicher Sprache

Andere Förderungen durch öffentliche Stellen

Auch die gesetzlichen Renten-Versicherungen können Förderungen vergeben.
Bitte fragen Sie bei den Renten-Versicherungen nach, welche Förderungen es im Großraum München genau gibt.

Der Bezirk Oberbayern fördert die Selbsthilfe im Bereich psychische Erkrankungen und Sucht.
Eine Förderung bekommen aber besonders Selbsthilfe-Verbände.
über den Großraum München hinaus.
Selbsthilfe-Verbände sind Zusammenschlüsse von Selbsthilfe-Gruppen.
Diese Förderung bekommen auch Dienste von Fachkräften, die sich aus der Selbsthilfe entwickelt haben.

Auch über das neue Gesetz zur Weiterentwicklung in der Pflege sind Förderungen möglich.
Das gilt für Selbsthilfe-Gruppen, die sich besonders mit dem Bereich Pflege beschäftigen.
Zum Beispiel Selbsthilfe-Gruppen für Angehörige mit Demenz.
Demenz ist eine Erkrankung im Gehirn, meistens bei alten Menschen.

Unter folgendem Link bekommen Sie genauere Informationen zu Förderungen von der Renten-Versicherung und von den Pflege-Kassen:
Link: Förderungen Renten-Versicherung in schwer verständlicher Sprache

Link: Förderungen Pflege-Kassen in schwer verständlicher Sprache

Förderung durch Spenden und durch Sponsorinnen oder Sponsoren

Selbsthilfe-Gruppen können auch von Privat-Personen oder von Firmen Geld bekommen.
Dann spricht man von Spenden durch Sponsorinnen und Sponsoren.
Wichtig dabei ist aber, dass die Gruppe unabhängig vom Geldgeber oder von der Geldgeberin bleibt.
Es darf auch keine Werbung für ein bestimmtes Produkt geben, zum Beispiel für ein bestimmtes Medikament.
Die Spende muss offen und nachvollziehbar sein.

Wenden Sie sich an die deutsche Arbeits-Gemeinschaft Selbsthilfe-Gruppen,
wenn Sie Fragen zu den Spenden haben.
Unter folgendem Link können Sie die Stellungnahme von der Arbeits-Gemeinschaft aus dem Internet herunter laden:
Link:  Stellungnahme Arbeits-Gemeinschaft Selbsthilfe-Gruppen in schwer verständlicher Sprache

Sonstige Fördermöglichkeiten

Fördermöglichkeiten für Münchner Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen werden in München von verschiedener Seite finanziell unterstützt. In den vorausgehenden Menüpunkten wurden bereits zwei der wichtigsten Förderstränge vorgestellt, für die das Selbsthilfezentrum München Beratungsleistungen anbietet: die Förderung für Gruppen und Initiativen aus dem Sozialbereich durch das Sozialreferat der Landeshauptstadt München und die Förderung für Gesundheits-Selbsthilfegruppen durch die Fördergemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen („Runder Tisch“).

Für Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheitsbereich gibt es darüber hinaus noch weitere Möglichkeiten der Förderung:

Kommunale Förderung durch das Referat für Gesundheit und Umwelt

Im Selbsthilfebereich werden Gruppen gefördert, die sich mit der Bewältigung chronischer Krankheiten befassen. Die Zuschüsse werden entsprechend den „Förderrichtlinien für Zuwendungen im Gesundheits- und Umweltbereich“ vergeben. 

Förderrichtlinien

Kontakt:
Landeshauptstadt München
Referat für Gesundheit und Umwelt
-Zuschuss-
Bayerstr. 28a
80335 München
Tel.: 089 / 233 - 47534
Fax: 089 / 233 - 47542
E-Mail: zuschuss.rgu(at)muenchen.de

Förderung durch den Freistaat Bayern

Auch der Freistaat Bayern fördert Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheitsbereich. So erhalten Selbsthilfegruppen von somatisch chronischen Erkrankungen Zuschüsse in Höhe bis zu 400 Euro jährlich. Da die Gelder aus dem Referat „Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben“ des Sozialministeriums zur Verfügung gestellt werden, sind lediglich Gruppen aus dem chonisch Kranken- und Behindertenbereich im engeren Sinne – ohne die Themen Sucht und psychische Erkrankungen – antragsberechtigt. Weitere Informationen finden Sie hier:
www.zbfs.bayern.de

Ergänzend fördert das Sozialministerium die Familienselbsthilfe (hier in erster Linie Mütter- und Familienzentren) und das bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit Fortbildungen für ehrenamtlich Aktive in der Suchtselbsthilfe.

Förderung durch weitere Geldgeber – hier öffentliche Hand

Für die Rentenversicherungsträger existiert ähnlich wie für die Krankenkassen eine gesetzliche Grundlage zur Förderung der Selbsthilfe im Gesundheitsbereich. Aktuelle Informationen über die tatsächliche Förderpraxis im Münchner Raum liegen uns allerdings nicht vor.
Der Bezirk Oberbayern fördert die Selbsthilfe im Bereich psychische Erkrankungen und Sucht.
Neben der finanziellen Unterstützung einiger Selbsthilfegruppen der örtlichen Ebene handelt es sich jedoch bei der Förderung vor allem um größere überregionale Selbsthilfeverbände oder um professionalisierte Dienste, die aus der Selbsthilfe entstanden sind.
Auch im neuen Pflegeweiterentwicklungsgesetz ergeben sich weitere Fördermöglichkeiten für Selbsthilfegruppen, die speziell in diesem Bereich verankert sind wie z.B. Selbsthilfegruppen für Angehörige mit Demenz etc. 
Hier finden Sie weitere Informationen zum Bereich Förderung durch Rentenversicherung: www.nakos.de/Rehaträger und Pflegekassen: www.nakos.de


Förderung durch Spender und Sponsoren

Selbsthilfegruppen können auch durch Spender und Sponsoren finanzielle Unterstützung erhalten. 
Wichtig dabei ist, dass die Unabhängigkeit der Gruppe gewahrt bleibt, keine unerwünschte Produktwerbung erfolgt und das ganze Prozedere transparent und offen abgewickelt wird.
 Dabei ist immer genau zu überlegen, ob eine Beeinflussung oder gar Abhängigkeit vom Geldgeber zu befürchten ist. Die Stellungnahme unseres überregionalen Verbandes – der deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG e.V.) gibt Anhaltspunkte, die eine Entscheidung erleichtern: 
www.dag-shg.de